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Elektrische Rallycross-WM: Erster Rennstart des Prototypen

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Elektrische Rallycross-WM: Erster Rennstart des Prototypen
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Co-Autor: Markus Lüttgens

An diesem Wochenende wird Manfred Stohl mit einem elektrisch angetriebenen Ford Fiesta in Ungarn gegen konventionelle Rallycross-Autos antreten

An diesem Wochenende treffen beim Rennen zur ungarischen Rallycross-Meisterschaft in Kakucs erstmals Gegenwart und Zukunft des Rallycross aufeinander. Der Österreicher Manfred Stohl wird mit einem elektrisch angetriebenen Ford FiestaRX gegen die Konkurrenz in von Benzinmotoren angetriebenen Supercars antreten.

Bei dem Auto handelt es sich um einen Prototypen mit dem Antriebsstrang, der ab spätesten 2022 auch in der Rallycross-WM (WRX) eingesetzt werden soll. Stohl hatte mit seinem Unternehmen STARD die Ausschreibung des WRX-Promoters IMG zur Entwicklung des Antriebs für das sogenannte Project X gewonnen.

Der Antrieb des Autos hat eine Leistung von 450 Kilowatt oder 612 PS und entwickelt ein Drehmoment von 1.100 Newtonmeter. Es wird das erste direkte Aufeinandertreffen von elektrischen und konventionellen Rallycross-Autos in einem Rennen.

"Wir werden dieses Rennen fahren und dann weiter testen, testen, testen", sagt STARD-Geschäftsführer und Chefingenieur Michael Sakowicz gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Es ist einfach eine weitere Session in unserem umfangreichen Testprogramm. Wir wollen weitere Daten und Erfahrungen sammeln, und ein tolles Rennwochenende erleben. Es ist für uns das erste Rennen in diesem seltsamen Jahr."

"Es ist toll, dass wir jetzt das erste richtige Debüt eines elektrischen Rallycross-Autos erleben", so Sakowicz weiter. "Wir sind seit 2015 Pioniere im elektrischen Rallycross und haben keine Angst davor Dinge zu tun die bisher noch keiner gewagt hat."

Stohl hatte bereits vor fünf Jahren ein Rallyeauto mit Elektroantrieb auf Basis eines Peugeot 207 entwickelt, war damit aber nicht gegen andere Fahrzeuge angetreten.

Mit Bildmaterial von STARD.

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