Rallycross-WM: FIA beschließt Maßnahmen zur Kostenreduzierung

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Rallycross-WM: FIA beschließt Maßnahmen zur Kostenreduzierung
Markus Lüttgens
Autor: Markus Lüttgens
10.12.2017, 09:20

Weniger Motoren, weniger Turbolader und weniger Reifen: Die Rallycross-WM (WRX) will 2018 bei den Einsatzkosten auf die Bremse treten.

Dazu wurde am vergangenen Mittwoch vom Motorsport-Weltrat des Automobil-Weltverbands FIA "eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die 2018 in der Rallycross-WM für eine bessere Kostenkontrolle sorgen sollen", wie es in der Pressemitteilung der FIA recht unklar hieß. Mittlerweile haben die Serienorganisatoren bekanntgegeben, woran genau gespart werden soll.

Unter anderem am Motor. Künftig sind pro Saison nur noch zwei Motoren erlaubt, bisher waren es drei. Die Anhalt der Turbolader, die im Laufe einer Saison eingesetzt werden dürfen, wurde ebenfalls gesenkt: von bisher sechs auf vier.

Auch bei den Reifen soll gespart werden. So ist den Teams ab 2018 nicht mehr erlaubt, in den freien Trainings und Warm-ups eigene, unregistrierte Reifen zu verwenden. In der nächsten Saison stehen pro Auto bei den ersten beiden Saisonrennen jeweils zwölf neue Reifen zur Verfügung, aber dem dritten Rennen dürfen die Teams pro Auto acht neue und vier gebrauchte Reifen zur Verwendung anmelden.

Weiterhin darf 2018 die Getriebeübersetzung während der gesamten Saison nicht mehr verändert werden. Bisher durften die Teams zwei verschiedene Übersetzungen verwenden. Auch der Einsatz unterschiedlicher Heckflügel, wie er in diesem Jahr von Peugeot-Hansen und EKS praktiziert wurde, ist künftig nicht mehr erlaubt. Die Bremsen müssen ebenfalls während der gesamten Saison der gleichen Spezifikation entsprechen.

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