Registrieren

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland

Revolution: Rallycross-WM soll ab 2020 rein elektrisch fahren

Die Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) soll ab der Saison 2020 ausschließlich mit Elektroautos ausgetragen werden

Start: Sebastien Loeb, Team Peugeot-Hansen, Peugeot 208 WRX, führt

FIA World Rallycross

Petter Solberg, PSRX Volkswagen Sweden VW Polo Gti
Sebastien Loeb, Team Peugeot-Hansen, Peugeot 208 WRX
Janis Baumanis, STARD, Ford Fiesta, Andreas Bakkerud, Hoonigan Racing Division, Ford Focus RSRX
Rallycross-Autos
Johan Kristoffersson, PSRX Volkswagen Sweden, VW Polo GTi
Johan Kristoffersson, PSRX Volkswagen Sweden, VW Polo GTi
Rallycross-Action

Die Pläne zur Einführung von Elektroautos in der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) reichen weiter als bisher vermutet. Wie 'Motorsport.com' aus gut unterrichteter Quelle erfahren hat, soll die Weltmeisterschaft ab dem Jahr 2020 nur noch mit rein elektrisch angetriebenen Autos ausgetragen werden.

Bisher war davon ausgegangen worden, dass Elektro-WRX-Autos in einer eigenen Klasse neben den aktuellen Supercars mit Verbrennungsmotor starten sollen, doch nun werden die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge offenbar die neue Top-Klasse der WM.

Laut Informationen von 'Motorsport.com' werden die Elektro-WRX-Autos auf einem einheitlichen Kohlefaser-Chassis und Fahrwerk basieren. Eine entsprechende Ausschreibung des Automobil-Weltverbands FIA wird in den nächsten Wochen erwartet. Auch die Batterien sollen von einem Einheits-Ausrüster stammen.

Freigestellt werden soll den Teilnehmern jedoch die Wahl der Motoren. Über eine eigene Karosserie in der Form des vom jeweiligen Hersteller gewählten Modells sollen die Autos individualisiert werden. Die Karosserie könnte dabei etwas breiter als die der aktuellen WRX-Autos sein und größere Flügel erhalten.

Diese technische Basis ist das Ergebnis von gut zwölfmonatigen Beratungen der technischen Arbeitsgruppe der FIA, an denen auch neun Hersteller sowie der WRX-Promoter IMG teilgenommen haben.

Die Einführung von Elektroautos in der WRX soll allerdings keineswegs das Ende der bisherigen Supercars bedeuten. "Elektrische WRX-Autos bedeuten nicht, dass die Supercars verschwinden werden", so die Quelle gegenüber 'Motorsport.com'. "Wir wollen die aktuellen Supercars auf jeden Fall erhalten. Nicht nur als Europameisterschaft, sondern sofern der Markt das wünscht auch für eine internationale Serie mit Rennen außerhalb Europas."

Die aktuell in der WRX vertretenen Hersteller hatten in der Vergangenheit ihr Interesse an einem Wechsel zu Elektroantrieben bekundet. Peugeot-Sportchef Bruno Famin hatte erklärt, Peugeot haben sich auch deshalb für 2018 nachdrücklich zur WRX bekannt, um für einen Umstellung zu Elektromotoren gerüstet zu sein.

Audi-Sportchef Dieter Gass hatte anlässlich der Bestätigung des WRX-Programms mit dem Team von Mattias Ekström gesagt: "Wir haben im vergangenen Jahr in der WRX sehr gute Erfahrungen gemacht und glauben, dass die Serie Wachstums-Potenzial hat. Mittelfristig hoffen wir, dass sie zu Elektroautos wechselt, denn elektrischer Motorsport ist für Audi sehr wichtig."

Vorheriger Artikel Zwei Autos für EKS: Ekström holt sich Andreas Bakkerud ins Team
Nächster Artikel Codemasters und Motorsport Network präsentieren erste DiRT-WM

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland