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Sebastien Loeb: Erst am Boden, dann auf dem Podium

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Sebastien Loeb: Erst am Boden, dann auf dem Podium
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16.04.2018, 07:49

Beim Saisonauftakt der WRX in Barcelona erlebte Sebastien Loeb eine emotionale Achterbahnfahrt: Erst nicht im Halbfinale, doch am Ende auf dem Podium

"Es ist schrecklich, wie viele Emotionen man im Lauf eines Rennwochenendes der Rallycross-WM durchleben kann", sagt Sebastien Loeb (Peugeot) nach dem Finale des Saisonauftakts der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) in Barcelona, an dem der neunmalige Rallye-Weltmeister sämtliche Höhen und Tiefen erlebte. Zwischenzeitlich sah es nach einen Fehlstart für Loeb aus, doch am Ende grüßte der Franzose nach einem für ihn turbulenten Wochenende als Dritter vom Siegerpodium. Und nach der Disqualifikation von Mattias Ekström (EKS-Audi) wurde Loeb sogar als Zweiter gewertet.

"Das erste Qualifying war okay, aber dann bin ich zweimal mit gebrochener Hinterradaufhängung ausgeschieden", fasst Loeb die ersten drei Runden der Vorläufe zusammen. Es waren jeweils zwei leichte Berührungen, die die Fahrwerke seines Peugeot 208 kollabieren ließen. "Danach war ich ziemlich weit hinten und hatte nicht mehr damit gerechnet, noch ins Halbfinale zu kommen."

Bildergalerie WRX Barcelona

Als 15. nach Q3 hätte Loeb in der letzten Runde der Vorläufe nur ein Spitzenresultat noch den Einzug ins Halbfinale beschert. Doch das gelang dem Franzosen auf der Strecke nicht. "Ich habe es dann in Q4 versucht, aber wir haben immer noch die Strecke sauber gefahren, weshalb es nicht überragend war", sagt Loeb, der gleich im ersten Rennen starten musste und am Ende in Q4 nur auf Platz acht landete. Das bedeutete in der Endabrechnung nur Platz 13, um fünf Zähler hatte Loeb den Einzug ins Halbfinale verpasst.

Dort stand er dann aber überraschend doch in der Startaufstellung. Peugeot hatte seinen Teamkollegen Kevin Hansen, der sich als Zwölfter sportlich für das Halbfinale qualifiziert hatte, für Loeb geopfert. Da der junge Schwede nicht antrat, rückte Loeb nach. "Und von da an lief alles gut, wobei ich auch einiges Glück hatte", sagt der Franzose.

Im ersten Halbfinale lag Loeb lange am Ende des Feldes und profitierte dann ausgerechnet vom Pech seines Teamkollegen Timmy Hansen. Nach einer starken Vorstellung hatte der Schwede das Halbfinale angeführt, war dann aber wegen eines Technikproblems langsamer geworden. Das dadurch ausgelöste Chaos nutzte Loeb aus und fuhr auf Platz zwei.

Im Finale bescherte ihm dann der Unfall von Petter Solberg (PSRX-Volkswagen) in Kurve 1 hinter Mattias Ekström (EKS-Audi) und Johan Kristoffersson (PSRX-Volkswagen) den letzten Platz auf dem Podium. "Es ist erstaunlich, wie die Emotionen hoch und runtergehen können. Das macht einem das Leben nicht einfacher", atmet Loeb nach der emotionalen Achterbahnfahrt auf.

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