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"Zu langsam": Sebastien Loeb kritisiert WRX-Kurs in Silverstone

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"Zu langsam": Sebastien Loeb kritisiert WRX-Kurs in Silverstone
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19.03.2018, 09:57

Peugeot-Pilot Sebastien Loeb vermisst auf dem neuen Rallycross-Kurs von Silverstone schnelle Kurven und Überholmöglichkeiten

Nach einem ersten Rennstart auf dem neuen Rallycross-Kurs von Silverstone, auf dem im Mai der britische Lauf zur Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) stattfinden wird, fällt das Urteil von Sebastien Loeb ernüchternd aus. "Für mich ist er zu langsam. Es gibt keine schnellen Kurven, schneller als 70 (km/h; Anm. d. Red.) ist keine der Kurven", wird der Peugeot-Pilot von 'The Checkered Flag' zitiert.

Loeb hatte am vergangenen Wochenende den Saisonauftakt der britischen Rallycross-Meisterschaft zu einem Gaststart genutzt, um erste Erfahrungen auf dem neuen Kurs zu sammeln. Neben dem neunmaligen Rallye-Weltmeister waren mit seinen Teamkollegen Timmy und Kevin Hansen, EKS-Audi-Neuzugang Andreas Bakkerud und Guerlain Chicherit noch vier weitere WRX-Stammfahrer in Silverstone am Start.

Doch die Streckenführung des Kurses, der im Infield der Formel-1-Strecke im sogenannten Stowe-Komplex errichtet wurden ist, kommt bei Loeb nicht gut an. "Gäbe es ein paar schnelle Kurven, in denen man (als Fahrer; Anm. d. Red.) einen Unterschied ausmachen könnte, und dann noch gefolgt von einer kleinen Geraden, dann würde man Überholmöglichkeiten schaffen", sagt er. "Die fehlen mir hier."

Erschwert wurden die Gehversuche der WRX-Piloten am vergangenen Wochenende vom unbeständigen, winterlichen Wetter in Großbritannien. "Die Bedingungen waren wirklich schwierig. Morgens war es kalt und nass, dann hat es abgetrocknet und am Nachmittag leicht geschneit", sagt Loeb. "Es war nicht einfach, das richtige Set-up und die richtigen Reifen zu finden, aber letztendlich hat das Team einen guten Job gemacht. Das Auto hat gut funktioniert."

Das galt auch für den Fahrer, denn Loeb gewann das Finale vor seinem Teamkollegen Timmy Hansen und Bakkerud. Dass er und die vier anderen Gaststarter beim Rennen der WRX im Mai einen Vorteil haben werden, glaubt Loeb allerdings nicht. "Die Fahrer werden die Strecke sehr schnell lernen. Sie ist sehr eng und langsam, teilweise matschig mit Spurrillen. Darauf muss man sich einstellen", sagt er.

Streckenkenntnis, meint Loeb, sei auf den Kursen der Rallycross-WM keine Voraussetzung um erfolgreich zu sein. Das beste Beispiel dafür habe er selbst geliefert. "Vor zwei Jahren gab es in Riga einen offiziellen Test. Den habe ich verpasst, war dann beim Rennen zum ersten Mal dort und habe gewonnen. Alles ist möglich."

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