Craig Breen über "spannende" Pläne für die WRC-Saison 2022

Kehrt Craig Breen im Jahr 2022 als Vollzeitfahrer in die WRC zurück? Der Ire spricht von "spannenden" Plänen für die kommende Rallye-Saison

Craig Breen über "spannende" Pläne für die WRC-Saison 2022

Schon bald wird Craig Breen seine Pläne für die Rallye-WM (WRC) 2022 bekanntgeben. Der Ire blickt voller Vorfreude auf das kommende Jahr, in dem er womöglich seine Vollzeitrückkehr feiern wird. Der 31-Jährige hat noch keine Details verraten, spricht aber jetzt schon davon, beim Auftakt der WRC in Monte Carlo mit von der Partie zu sein.

Seit 2019 ist Breen als Teilzeitfahrer für Hyundai aktiv. In der Saison 2021 glänzte er mit zwei zweiten Plätzen in Estland und Belgien sowie einem dritten Platz bei der Rallye Finnland. Im Land der tausend Seen hat der Hyundai-Pilot bekanntgegeben, in wenigen Wochen mehr über seine Zukunft in der Rallye-Weltmeisterschaft zu verraten.

Da Hyundai wohl kein Vollzeitcockpit für den Iren hat, steht M-Sport mit dem neuen Ford Puma ganz oben auf der Liste der Interessenten. Während die Koreaner bereits Thierry Neuville und Ott Tänak unter Vertrag stehen haben, könnte M-Sport noch einen Fahrerplatz zu vergeben haben. "Wir erreichen bald die Tage, an denen wir wissen, was die Zukunft bringen wird", so Breen. "Es liegen spannende Zeiten vor mir."

Breen optimistisch

Der aktuelle Hyundai-Pilot spricht von einer "positiven" Entwicklung und bestätigt, im kommenden Jahr bei der Rallye Monte Carlo an den Start zu gehen. "Es scheint, dass sich jetzt alles fügt", so die unverbindlichen Worte des Iren, der zuletzt für Citroen im Jahr 2018 eine volle WRC-Saison bestritten hat. "Es geht darum, oft im Auto zu sitzen und Konstanz ins Programm zu bekommen."

Genau das fehle dem Iren seit dem Aus von Citroen in der Rallye-WM. "Es fühlt sich gut an, das richtige Umfeld zu haben und zu wissen, wer welchen Schalter betätigt", so Breen weiter, ohne ins Detail zu gehen. "Vergangenes Jahr habe ich viele Rennen im R5-Auto bestritten und das hat sich nicht normal angefühlt, um ehrlich zu sein."

Wird Breen womöglich die Welle der Silly-Season losreißen? Immerhin hat M-Sport noch keinen einzigen Fahrer für die möglichen drei Autos für die kommende Saison bekanntgegeben. Adrien Fourmaux soll wohl im Team bleiben, da er eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Pumas spielt. Neben Breen soll aber auch der neunmalige Weltmeister Sebastien Loeb mit M-Sport im Verhandlungen sein.

Toyota steht vor der Qual der Wahl

Bei Toyota fehlen ebenfalls noch klare Aussagen für den Fahrerkader für die Saison 2022. Die Japaner werden aber höchstwahrscheinlich wieder mit Elfyn Evans, Kalle Rovanperä und Takamoto Katsuta angreifen. Sebastien Ogier wird wohl ein Teilzeitprogramm abspulen. Esapekka Lappi könnte die Läufe übernehmen, die der französische Rallyeweltmeister nicht fährt.

Hyundai muss seine Pläne für ein drittes Auto noch bekanntgeben, aber es wäre keine Überraschung, wenn Dani Sordo den Platz bekommen würde. Teamchef Andrea Adamo hat aber auch gesagt, das WRC2-Pilot Oliver Solberg zu den Kandidaten gehört. Der Norweger wird in Spanien sein WRC-Debüt in der Topklasse feiern und hat schon das neue Hybridauto getestet.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Toyota-Teamchef erklärt: Darum fuhr Rovanperä nicht die Powerstage
Vorheriger Artikel

Toyota-Teamchef erklärt: Darum fuhr Rovanperä nicht die Powerstage

Nächster Artikel

M-Sport-Ford nimmt Craig Breen als Vollzeit-WRC-Fahrer unter Vertrag

M-Sport-Ford nimmt Craig Breen als Vollzeit-WRC-Fahrer unter Vertrag
Kommentare laden