Elfyn Evans jubelt: Sieg bei der Rallye Finnland einer der besten!

Elfyn Evans ringt nach einem großen Kampf bei der Rallye Finnland Ott Tänak und Craig Breen nieder und wittert nach dem Sieg im WM-Kampf Morgenluft

Elfyn Evans jubelt: Sieg bei der Rallye Finnland einer der besten!

Der Sieg bei der Rallye Finnland war nach Einschätzung von Elfyn Evans eine seiner besten Leistungen in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Der Waliser hatte sich bei der schnellen Schotterrallye einen packenden Kampf mit den Hyundai-Piloten Ott Tänak und Craig Breen geliefert und sich letztlich mit Bestzeiten bei zehn der 19 Wertungsprüfungen - darunter auch die Powerstage - am Ende verdient durchgesetzt.

"Er ist wahrscheinlich ziemlich weit oben", antwortet Evans auf die Frage, welchen Stellenwert dieser Sieg in seiner bisherigen Karriere hat. "Ich denke, es ist immer schwierig, den ersten Sieg zu Hause in Wales zu übertreffen", blickt Evans auf seinen Premierensieg bei der Rallye Großbritannien zurück, "aber in Bezug auf die Leistung ist dies wahrscheinlich der beste."

Ergebnisse WRC Finnland

Fotos WRC Finnland

Dabei hatte sich Evans vor Beginn der Rallye nicht zwingend zum Kreis der Top-Favoriten im Kampf um den Sieg gezählt. "Um ehrlich zu sein, war ich vielleicht nicht so zuversichtlich, aber wir haben schon früh ein gutes Gefühl für das Auto gefunden, und das haben wir am Samstag noch einmal verbessert", sagt Evans.

Am Samstagmorgen legte Evans mit vier WP-Siegen in Folge den Grundstein für den Sieg. "Von da an ging es darum, Ott und Craig abzuwehren, denn sie haben ziemlich hart angegriffen. Ich bin froh, dass wir das geschafft haben."

Durch den Sieg bei der Rallye und der Powerstage gewann Evans die Maximalpunktzahl von 30. Sein Teamkollege Sebastien Ogier nahm für Platz fünf lediglich zehn Zähler mit, womit Evans den Rückstand in der WM-Wertung auf 24 Punkte verkürzte.

"Es hat sich definitiv in die richtige Richtung bewegt, aber es ist noch ein langer, langer Weg", meint Evans mit Blick auf den Titelkampf, der zwischen ihm und Ogier entschieden wird. "Wir wussten, dass die Chancen nach Griechenland sehr gering waren, und auch jetzt sind sie nicht viel besser, aber es bewegt sich in die richtige Richtung."

"Letzten Endes müssen wir bei den nächsten beiden Veranstaltungen, die noch im Kalender stehen, unser Bestes geben und die bestmöglichen Ergebnisse erzielen", meint er mit Blick auf die letzten beiden Asphaltrallyes in Spanien und Monza. "Das ist alles, was wir tun können."

"Es ist vielleicht etwas realistischer, denn wenn Seb nur einmal ausscheidet, wäre alles offen. Das will ich mir aber nicht wünschen", zeigt sich Evans sportlich fair. "Wir müssen uns nur um unsere Leistung bei den nächsten beiden Rallyes kümmern."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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