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Härtetest Sardinien: Funktioniert der WRC-Sprint in Italien?

Der WRC-Trott gastiert auf der italienischen Insel Sardinien - Dort wird erstmals das neue Sprint-Format der Saison 2024 getestet

Härtetest Sardinien: Funktioniert der WRC-Sprint in Italien?

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) gastiert im Frühjahr 2024 auf der italienischen Insel Sardinien. Dort wird erstmals das neue Sprint-Format getestet. Die Serie will einige Rallyes komprimieren, deshalb wird ein kompakteres Format ausprobiert. Italien könnte also als Blaupause dafür dienen, wie eine kurze WM-Rallye in Zukunft aussehen wird.

Mehr Variabilität in den Formaten ist das Ziel der WRC und des Automobil-Weltverbandes FIA. Beide Organisationen denkt darüber nach, den neuen Sprint-Rallyes lange Marathon-Events gegenüber zu stellen. Sardinien ist der erste Testlauf für ein kompaktes Rennwochenende, denn die gesamte Veranstaltung ab der ersten Wertungsprüfung wird innerhalb von 48 Stunden ausgetragen.

In den vergangenen Jahren wurden in Italien mehr als 300 Kilometer zurückgelegt. 2024 wird die Rallye Sardinien auf 16 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 266 Kilometern verkürzt. Drei Wertungsprüfungen fielen dem Sprintformat zum Opfer - sie waren insgesamt rund 55 Kilometer lang.

Experiment der FIA und WRC

"Das ist ein Experiment der FIA und des WM-Veranstalters", sagt Tiziano Siviero, der seine Erfahrung als Beifahrer bei der Entwicklung der Strecken für die Ausgabe 2024 eingebracht hat. Der ehemalige Weltmeister und Beifahrer von Miki Biasion fügt hinzu: "Es ist ein Test für ein viel kompakteres Format. Mit den Daten wollen FIA und WRC prüfen, ob solche Sprints auch in Zukunft Teil der Rallye-WM bleiben."

Der Shakedown findet am Freitagmorgen um acht Uhr statt. Danach geht es direkt in die Wertungsprüfungen am Freitag, die um 14:30 Uhr beginnen. Zwei Loops mit je zwei Prüfungen stehen auf dem Programm. Am Samstag geht es mit 149 Rallye-Kilometern weiter. Auch hier wird auf Loops gesetzt, um die Verbindungsetappen kurz zu halten. Start ist um 7:40 Uhr.

Statt zurück ins Basislager nach Alghero zu fahren, haben die Teams 15 Minuten Zeit, um in einer Reifenwechselzone das Auto für die Wertungsprüfungen am Nachmittag vorzubereiten. Danach werden zwei Wertungsprüfungen absolviert, die Ankunft in Alghero ist gegen 20:40 Uhr geplant.

Protagonisten erwarten engen Kampf

Der Sonntag bleibt gegenüber den Vortagen unverändert: Vier Sonderprüfungen stehen auf dem Programm: zweimal Cala Flumini und Sassari-Argentiera. Die Entscheidung fällt um 13:15 Uhr. Alles ist enger, kompakter, stressiger, aber auch kürzer. Ziel ist es, eine effiziente Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Toyota-Teamchef Jari-Matti Latvala freut sich auf das neue Format, warnt aber davor, die Rallye zu unterschätzen: "Sie wird kürzer, aber nicht einfacher. Es sind lange Tage mit vielen Kilometern, und ich denke, es könnte sogar noch spannender werden. Der Samstagnachmittag ist besonders lang und wegen des Monte Lerno sehr schwierig."

Der Schlüssel zum Erfolg ist es, mit den Reifen hauszuhalten und Steine auf der Schotter-Rallye zu vermeiden. Reifenschäden könnten schnell zu einem uneinholbaren Rückstand führen. M-Sport-Teamchef Richard Millener sagt: "Ich freue mich auf Sardinien und bin gespannt, wie sich das neue Format anfühlen wird. Es ist sehr kompakt und ich bin gespannt, wie es funktionieren wird."

Sein Fahrer Adrien Fourmaux erwartet eine enge Rallye: "Das ist die Rallye, bei der ich die meiste Erfahrung habe. Es ist eine harte Veranstaltung, auch wenn sie etwas kürzer ist als in den vergangenen Jahren. Das Feld wird sehr eng sein. Es wird eine Sprintrallye und wir werden alles geben, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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