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Heftiger Abflug! Ogier scheidet bei Rallye Zentraleuropa aus

Drama im Nebel: Ogier verliert Kontrolle über seinen Toyota, crasht in einen Baum und muss die Rallye Zentraleuropa aufgeben - Der WM-Kampf kippt

Heftiger Abflug! Ogier scheidet bei Rallye Zentraleuropa aus

Sebastien Ogier krachte in einen Baum

Foto: Toyota Gazoo Racing South Africa

Sebastien Ogier ist bei der Rallye Zentraleuropa spektakulär ausgeschieden. Der achtmalige Rallye-Weltmeister verlor im verregneten zehnten Wertungsprüfung (Keply) die Kontrolle über seinen Toyota GR Yaris Rally1 und schlug heftig in einen Baum ein. (Update: Ogier erklärt Unfall)

Ogier war zu diesem Zeitpunkt gerade erst von Kalle Rovanperä überholt worden, der in der vorangegangenen Prüfung auf trockener Strecke im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Tschechien die Führung übernommen hatte.

Beim Versuch, den Rückstand von 0,7 Sekunden wettzumachen, kam Ogier auf nassem Laub zu weit nach außen, rutschte ab und landete nach einem Einschlag in einem Graben. Fahrer und Beifahrer Vincent Landais blieben unverletzt, das Auto war jedoch zu stark beschädigt, um weiterzufahren.

Für Ogier ist es der erste Ausfall der laufenden Saison - bei allen acht bisherigen Einsätzen stand er auf dem Podium. Der Franzose zeigte sich unmittelbar nach dem Unfall sichtlich frustriert und funkte: "Das ist doch nicht möglich!"

Damit erlebt Ogier zum zweiten Mal in Folge ein bitteres Ende bei der Rallye Zentraleuropa: Schon im Vorjahr war er beim Kampf um die Führung durch einen Unfall ausgeschieden.

Durch Ogiers Ausfall hat sich der WM-Kampf drastisch verändert. Der Franzose war mit zwei Punkten Vorsprung auf Teamkollege Elfyn Evans in das Wochenende gestartet, während Rovanperä als Dritter mit 21 Punkten Rückstand in der Gesamtwertung lag.

Rovanperä übernahm nach Ogiers Crash nicht nur die Führung bei der Rallye, sondern baute sie auf 38,4 Sekunden vor Evans aus. Der Finne gewann die zehnte Prüfung mit 6,4 Sekunden Vorsprung und ist nun klar auf Siegkurs.

Dahinter liegen Ott Tänak (Hyundai) auf Rang drei, Takamoto Katsuta (Toyota) auf vier und Adrien Fourmaux (Hyundai) auf fünf. Die Top 8 komplettieren Sami Pajari (Toyota), Thierry Neuville (Hyundai) und Josh McErlean (M-Sport-Ford).

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