Kalle Rovanperä meldet sich nach Finnland-Crash (fast) fit zurück

Nach seinem heftigen Unfall bei der Rallye Finnland hat Toyota-Pilot Kalle Rovanperä zwar noch leichte Schmerzen, fühlt sich aber für die Rallye Spanien bereit

Kalle Rovanperä meldet sich nach Finnland-Crash (fast) fit zurück

Die Auswirkungen seines Unfalls bei der Rallye Finnland machen Toyota-Pilot Kalle Rovanperä auch gut zwei Wochen später noch etwas zu schaffen. Im Vorfeld der Rallye Spanien, elfter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2021, meldet sich der 21-jährige Finne zwar grundsätzlich fit zurück, klagt aber weiter über leichte Schmerzen im Rücken.

"Ich fühle mich recht gut, bin aber noch nicht bei 100 Prozent. Wenn ich im Auto sitze und die Gurte angezogen sind, spüre ich etwas", sagt er. "Das sollte für die Rallye aber okay sein und uns nicht beeinträchtigen", hofft Rovanperä.

Der Finne war bei seiner Heimrallye am Samstag nach einem Fahrfehler in einen Sandwall eingeschlagen. Am Sonntag war er trotz Rückenschmerzen zunächst wieder an den Start gegangen, hatte dann aber vor der Powerstage aufgegeben.

Bei einer Untersuchung waren keine Verletzungen an der Wirbelsäule festgestellt worden, und auch die aktuell noch vorhandenen Beschwerden werden laut Rovanperä durch eine Verspannung der Muskulatur hervorgerufen. "Es ist nichts ernstes. Wir würden nicht fahren, wenn die Gefahr bestünde, dass ich mir etwas breche", versichert er.

Die Rallye Spanien ist in diesem Jahr eine reine Asphaltrallye. Zuletzt wurde im August in Belgien auf diesem Belag gefahren, und daran hat Rovanperä gute Erinnerungen. Bei der Ypern-Rallye war Rovanperä hinter Thierry Neuville und Craig Breen, die beide die Rallye in der Vergangenheit schon gewonnen hatten, auf Rang drei gefahren.

Rovanperä glaubt aber, dass ihm diese Erfahrung an diesem Wochenende in Spanien nur bedingt helfen wird. "Ich denke, die gesamte Abstimmung und der Fahrstil sind anders, da wir hier richtige Kurven haben. In Belgien gab es viele kurze Kurven, Abzweigungen und Cuts, hier haben wir lange Kurven", vergleicht er die beiden Rallyes.

"Ich denke, dass die Pacenotes hier wirklich schwierig sind, und man muss ihnen sehr vertrauen und wissen, wo der Scheitelpunkt ist. Es ist ein bisschen mehr wie auf der Rennstrecke, also kann ich nicht zu viel aus Belgien mitnehmen. Ich denke, dass ich viel lernen werde", so Rovanperä.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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