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Ott Tänak gewinnt Finnland-Generalprobe mit ungewöhnlicher Taktik

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Ott Tänak gewinnt Finnland-Generalprobe mit ungewöhnlicher Taktik
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Co-Autor: David Evans

Obwohl er absichtlich als Erster startete, gewann Ott Tänak am vergangenen Wochenende seine hochkarätig besetzte Heimrallye in Estland

Ott Tänak (Toyota) hat sich bei seiner Heimrallye am vergangenen Wochenende Rückwind für den nächsten WRC-Lauf in Finnland (1. bis 4. August) verschafft. Tänak gewann souverän die Rallye Estland, bei der alle vier Hersteller aus der Rallye-WM mit ihren aktuellen Autos und Werksfahrern vertreten waren.

Nach 15 Wertungsprüfungen hatte Tänak einen Vorsprung von mehr als einer Minute auf Andreas Mikkelsen (Hyundai). Dritter wurde Esapekka Lappi (Citroen) vor Elfyn Evans (Ford) und Hyundai-Neuzugang Craig Breen.

Die Teams nutzten die Rallye Estland als Testlauf für die Rallye Finnland. Beide Rallyes werden auf vergleichbar schnellen Schotterstraßen ausgetragen. Tänak war bei der Vorbereitung besonders konsequent und ging freiwillig als erster Fahrer auf die Strecke, was sportlich ein Nachteil ist.

 

Doch Tänak trainierte damit für Finnland, wo er als WM-Führender am Freitag ebenfalls die Wertungsprüfungen eröffnen muss. "Wir haben bei dieser Rallye viel für Finnland gelernt. Ich werde dort viel vorne fahren und das wird schwierig. Deswegen habe ich diese Position hier gewählt", sagt Tänak.

"Das Tempo war gut, aber es war nicht einfach, vor allem als das Wetter gewechselt hat. Aber es war ein guter Test für Finnland", fasst der Este das Wochenende in seiner Heimat zusammen.

Für Breen, der in Finnland erstmals für Hyundai in der WRC fahren wird, war Estland ebenfalls eine gute Vorbereitung, nachdem er seit November 2018 keine Rallye im WRC-Auto mehr gefahren war. "Das Auto hat sich toll angefühlt", sagt Breen, der einen Hyundai i20 WRC mit einem Motor auf dem Stand von 2017 gefahren war.

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Mit seinem neuen Sportgerät kam der Ire auf Anhieb gut zurecht. "Ich bin mehr oder weniger mit Thierrys [Neuville] Set-up gefahren und musste nur ein paar Kleinigkeiten anpassen. Ich war überrascht, wie schnell ich mich mit allem wohlgefühlt habe. Das Auto gibt mir Vertrauen, und das ist bei einer Rallye wie Finnland wichtig", so Breen.

Stark in Szene setzte sich bei der Rallye Estland auch Oliver Solberg, der 17-Jährige Sohn des Rallye- und Rallycorss-Weltmeisters Petter Solberg. In einem Volkswagen Polo war der junge Norweger mit Abstand schnellster Fahrer der R5-Klasse.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Markus Lüttgens