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Sebastien Ogier keine Lust auf Dakar: "Hat mich nie interessiert!"

Sebastien Ogier startet nicht bei der Rallye Dakar - Franzose wechselt nach WRC-Ausstieg nicht in den Rally-Raid-Sport

Sebastien Ogier keine Lust auf Dakar: "Hat mich nie interessiert!"

Der achtmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier wird nach seinem Rücktritt aus der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) nicht an der Rallye Dakar teilnehmen. Der Franzose geht damit einen anderen Weg als viele seiner Vorgänger, die nach ihrer WRC-Zeit in den Rally-Raid-Sport wechselten. Der 40-Jährige hat einen triftigen Grund für seine Absage: "Das Rennen hat mich bisher nicht wirklich interessiert."

Ogier ist bereits seit 2022 nur noch Teilzeit in der WRC unterwegs und bestreitet für Toyota gelegentlich Rallyes auf der ganzen Welt. Trotz seines reduzierten Engagements ist die Rallye-Legende immer noch in der Lage, regelmäßig um den Sieg zu kämpfen. Dennoch hat der Rennfahrer aus Gap kein Interesse an einer Vollzeit-Rückkehr in die WRC, aber auch ein Wechsel in den Rally-Raid-Sport kommt für ihn derzeit nicht in Frage.

"Das stand nie auf meiner Liste", sagt er. "Ein Auto zu testen, dafür wäre ich immer zu haben. Das wäre sicher eine unterhaltsame Erfahrung. Es wäre sicher der normale Wechsel als Rallyefahrer. In der Vergangenheit sind viele in den Cross-Country-Sport gewechselt, weil der Übergang einfacher war. Dort hätte ich wahrscheinlich bessere Chancen als hier in Le Mans."

Doch Ogier will nicht den Weg gehen, den alle von ihm erwarten. Der Franzose will seine eigenen Regeln schreiben und sich im Rundstreckensport beweisen. "Ich ziehe es vor, auf der Rennstrecke zu zeigen, was ich kann, und etwas Neues zu lernen", erklärt er. "Ich glaube nicht, dass meine Zukunft im Rallyesport liegt. Ich werde mich mehr auf die Rundstrecke und die Langstrecke konzentrieren als auf die Dakar."

Der achtmalige Champion unterstreicht seine Worte mit Taten: Seit seinem Rückzug aus der Rallye-Weltmeisterschaft hat er bereits drei Rennen in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) bestritten. Darunter ein LMP2-Start bei den 24 Stunden von Le Mans 2022. Ogier durfte sogar das Toyota-Hypercar testen und gehörte zu den Kandidaten für ein Cockpit im potenziellen dritten Auto, das letztlich aber nie zum Einsatz kam.

2024 wird Ogier in Le Mans nur zu Gast sein, weitere Langstreckenrennen schließt er für die nahe Zukunft aus, da er sich auf seine Teilzeiteinsätze in der Rallye-Weltmeisterschaft konzentrieren will. Dennoch würde Ogier gerne wieder beim Langstreckenklassiker an der Sarthe an den Start gehen. "Sag niemals nie", so der 40-Jährige. "Aber es gibt keinen Plan, den wir derzeit diskutieren. Aber Rallyefahrer mögen die Rundstrecke, denn es ist immer schön, etwas Neues zu lernen."

Laut Ogier hilft es Rallyefahrern auch, neue Disziplinen auszuprobieren, um sich als Rallyefahrer zu verbessern. "Im Moment konzentriere ich mich aber wieder etwas mehr auf mein Teilzeit-WRC-Programm", so Ogier. "Das passt im Moment sehr gut zu mir. Dort werde ich erst einmal bleiben. Aber hier [in Le Mans] als Zuschauer dabei gewesen zu sein, weckt in mir den Wunsch, es noch einmal zu versuchen."

Ogier ist nicht der einzige Rallye-Fahrer, der die Strecke ins Herz geschlossen hat. Kalle Rovanperä hat sich als WRC-Champion im Alter von nur 23 Jahren entschieden, wie Ogier mit Toyota nur noch Teilzeit in der WRC zu fahren. Der Finne startete zuletzt im Porsche-Carrera-Cup-Benelux und hat ebenfalls den Wunsch geäußert, eines Tages die 24 Stunden von Le Mans zu bestreiten.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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