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Unfall von Thierry Neuville in Japan: Teamchef glaubt, "er hatte es zu eilig"

Cyril Abiteboul übt nach dem Ausfall von Thierry Neuville bei der Rallye Japan leichte Kritik an seinem Piloten: Das Team müsse ihm helfen, die Fehlerquote zu reduzieren

Unfall von Thierry Neuville in Japan: Teamchef glaubt, "er hatte es zu eilig"

Hyundai-Teamchef Cyril Abiteboul glaubt, dass der Unfall von Thierry Neuville am Freitag bei der Rallye Japan, dem Saisonfinale der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2023, darauf zurückzuführen ist, dass es sein Fahrer "zu eilig" hatte, den Führenden Elfyn Evans einzuholen.

Neuville war bis auf 10,5 Sekunden an Evans herangekommen und schien dem Toyota-Piloten die Führung streitig machen zu können, ehe seine Rallye auf der sechsten Wertungsprüfung aus dem Ruder lief. Ein heftiger Einschlag in die Bäume beendete die Hoffnungen von Hyundai und Neuville, Toyota zum zweiten Mal in Folge den Sieg bei ihrer Heimrallye streitig machen zu können.

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"Ich war bei der Kompression etwas zu optimistisch, habe mit der Ölwanne aufgesetzt und bin von der Strecke abgekommen. Das war sehr unglücklich, aber das war's", erklärt Neuville den Unfall gegenüber Autosport, einer Schwesterpublikation von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.

Ungeduld habe die Oberhand gewonnen

 

Neuvilles Ungeduld habe die Oberhand gewonnen, übt Teamchef Abiteboul leise Kritik an seinem Nummer-1-Piloten. "Thierry konnte alle Herausforderungen des Vormittags meistern und war sehr motiviert, als die Nachmittagsschleife unter besseren Bedingungen begann", sagt Abiteboul gegenüber Autosport.

Nachdem er Evans auf der ersten Nachmittagsprüfung 15,5 Sekunden abgenommen hatte, wollte Neuville zu viel. "Ich denke, er hatte es etwas zu eilig, den Rückstand auf Elfyn aufzuholen, was zu einem Fehler führte und dazu, dass er die Geschwindigkeit falsch einschätzte, um durch die Senke zu kommen", sagt Abiteboul.

 

Der Unfall machte einen schwierigen Tag für Hyundai noch schlimmer, nachdem das Team auf der zweiten Etappe Dani Sordo durch einen Unfall verloren hatte, während Esapekka Lappi nach drei Ausfällen in den letzten vier Rallyes auf den anspruchsvollen Asphaltprüfungen zu kämpfen hat und nur Siebter ist. "Esapekka fühlt sich bei dieser Rallye überhaupt nicht wohl und hat nach den jüngsten Ereignissen eindeutig mit seinem Selbstvertrauen zu kämpfen", analysiert Abiteboul.

Zu viel Risiko im Kampf um den Sieg

Grundsätzlich nimmt Abiteboul Neuville seine aggressive Herangehensweise aber nicht übel. "In der Meisterschaft geht es um nichts mehr und ich denke, er wollte den Sieg für sich und das Team holen und das Jahr mit einem Highlight beenden", so der Franzose. "Das bedeutet immer, dass man etwas riskiert, und vielleicht haben wir ein bisschen zu viel riskiert."

Dennoch sei die Fehlerquote in Neuville zu hoch und müsse sinken, wenn man ein ernsthafter WM-Kandidat werden wolle. Dabei sieht Abiteboul auch das Team in der Pflicht. "Wir müssen darüber nachdenken, was wir tun können, um diese Fehler in Zukunft zu vermeiden", sagt er. "Denn es ist klar, dass er den Weltmeistertitel anstrebt, und es ist klar, dass mit seiner Pace und den Ressourcen, die wir haben, das Potenzial da ist."

"Ich denke, wir müssen zusammenarbeiten, und das ist eine Diskussion, die wir führen müssen, um zu sehen, ob wir etwas anders hätten machen können, um ihn dazu zu bringen, mit seinem Tempo und seiner Ungeduld etwas anders umzugehen", so Abiteboul.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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