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Walter Röhrl: Der "Querlenker" wird 70 Jahre jung

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Walter Röhrl: Der "Querlenker" wird 70 Jahre jung
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Einer der im wahrsten Sinne des Wortes größten Rennfahrer aller Zeiten feiert runden Geburtstag. Zum 70. von Walter Röhrl gibt es einen neuen Bildband mit großteils unveröffentlichtem Material.

Walter Röhrl, Christian Geistdörfer, Audi Sport Quattro S1
Niki Lauda und Walter Röhrl
Walter Röhrl, Christian Geistdörfer, Fiat 131 Abarth
Walter Röhrl, Christian Geistdörfer, Opel Ascona 400
Walter Röhrl, Christian Geistdörfer, Lancia Rally 037
Walter Röhrl, Christian Geistdörfer, Audi Quattro A2
Walter Röhrl, Christian Geistdörfer, Audi
Walter Röhrl, Audi quattro S1
Walter Röhrl, Audi 90 quattro
Walter Röhrl, Audi V8 quattro
Walter Röhrl
Bildband: Walter Röhrl - Querlenker

Niki Lauda nannte ihn einst "Genie auf Rädern". Von der internationalen Weltpresse wurde er mit Auszeichnungen überhäuft. Rallye-Fahrer des Jahrtausends ist nur eine dieser Auszeichnungen. Die Rede ist von Walter Röhrl, der heute, am 7. März 2017, seinen 70. Geburtstag feiert.

In der Rallye-Weltmeisterschaft machte sich Röhrl einen Namen, doch auch auf der Rundstrecke war der 1,96 Meter große Regensburger erfolgreich. 1980 und 1982 wurde Röhrl Rallye-Weltmeister. Bei der legendären Rallye Monte Carlo feierte er 4 Siege – und das mit 4 unterschiedlichen Autos: 1980 mit dem Fiat 131 Abarth, 1982 mit dem Opel Ascona, 1983 mit dem Lancia 037 und 1984 mit dem Audi Quattro.

Röhrl gehörte zu den absoluten Stars der ebenso spektakulären wie gefürchteten Gruppe-B-Ära der Rallye-WM. Nach insgesamt 14 Siegen zog sich Röhrl Mitte der Saison 1987 aus der Rallye-WM zurück. Anschließend machte er auf anderem Geläuf von sich reden.

Den berühmt-berüchtigten Pikes Peak im US-Bundesstaat Colorado bezwang Röhrl im Juni 1987 als 1. Fahrer überhaupt in unter 11 Minuten – und das zu einer Zeit, als die Bergstraßen noch überwiegend mit Schotter statt mit Asphalt belegt waren. Bei seiner Rekordfahrt saß Röhrl am Steuer des Audi Quattro S1.

Fotos aus der Karriere von Walter Röhrl

Bei den 24 Stunden von Le Mans war Röhrl zweimal am Start und holte dabei 1981 zusammen mit Jürgen Barth am Steuer des Porsche 944 den Sieg in der GTP-Klasse. In den US-amerikanischen Sportwagenserien Trans-Am und IMSA holte Röhrl Ende der 1980er-Jahre Rennsiege mit dem von ihm selbst federführend entwickelten Audi 200 Quattro Trans-Am beziehungsweise mit dem Audi 90 GTO.

In der DTM gewann Röhrl in der Saison 1990 ein Rennen am Steuer des Audi V8 Quattro. Beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring war Röhrl ebenfalls am Start und lehrte im dichten Nebel der 1992er-Auflage auf dem Weg zu Platz 3 der Konkurrenz das Fürchten. Bei miserabler Sicht war Röhrl eine Minute schneller als die Gegner, weil er die Kurven der Nordschleife anhand seines Zeitgefühls antizipierte...

1993 holte Röhrl bei den 12 Stunden von Sebring zusammen mit Hans-Joachim Stuck und Hurley Haywood im Porsche 911 einen Klassensieg. Seit dem gleichen Jahr ist Röhrl für Porsche als Botschafter und Testfahrer im Einsatz. In dieser Funktion hat er so manchen Sportwagen des Zuffenhausener Unternehmens entwickelt.

So erfolgreich Röhrl auf Rallyepiste und Rundstrecke war, so beliebt war und ist er abseits davon. Seine kernigen Sprüche sind ebenso legendär wie seine Erfolge.

Anlässlich des 70. Geburtstags von Walter Röhrl hat der Verlag McKlein Publishing einen 256 Seiten starken Bildband mit dem Titel "Walter Röhrl – Querlenker" herausgebracht. Enthalten sind neben mehr als 300 großteils unveröffentlichten Fotos auch kurze Anekdoten von Röhrls Biograf Wilfried Müller sowie ein Karriere-Überblick.

"Walter Röhrl – Querlenker" ist hier erhältlich.

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Artikel-Info

Rennserie Rallye-WM
Fahrer Walter Röhrl
Urheber Mario Fritzsche