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WRC 2017: FIA schließt Geschwindigkeitsbegrenzungen aus

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WRC 2017: FIA schließt Geschwindigkeitsbegrenzungen aus
Autor:
Übersetzung: André Wiegold
14.04.2017, 14:41

Laut dem Automobil-Weltverband (FIA) wird es in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2017 keine Begrenzung der Durchschnittsgeschwindigkeiten geben, auch wenn es Bedenken wegen des hohen Tempos der neuen Fahrzeuge gibt.

Dani Sordo, Marc Marti, Hyundai i20 WRC, Hyundai Motorsport
Teemu Suninen, Mikko Markkula, Ford Fiesta R5, M-Sport
Thierry Neuville, Nicolas Gilsoul, Hyundai i20 WRC, Hyundai Motorsport
Thierry Neuville, Nicolas Gilsoul, Hyundai i20 WRC, Hyundai Motorsport
Hayden Paddon, John Kennard, Hyundai i20 WRC, Hyundai Motorsport
Juho Hänninen, Kaj Lindström, Toyota Yaris WRC, Toyota Racing
Kris Meeke, Paul Nagle, Citroën C3 WRC, Citroën World Rally Team
Hayden Paddon, John Kennard, Hyundai i20 WRC, Hyundai Motorsport
Nil Solans, Miquel Ibanez, Ford Fiesta R2
Ott Tänak, Martin Järveoja, Ford Fiesta WRC, M-Sport
Thierry Neuville, Nicolas Gilsoul, Hyundai i20 WRC, Hyundai Motorsport
Juho Hänninen, Kaj Lindström, Toyota Yaris WRC, Toyota Racing
Hayden Paddon, John Kennard, Hyundai i20 WRC, Hyundai Motorsport

Die FIA strich die 2. Wertung der Rallye Schweden aufgrund der hohen Durchschnittsgeschwindigkeit von über 135 Kilometern pro Stunde. Daher wurde eine Begrenzung des Tempos durch den Verband befürchtet.

FIA-Rallyedirektor Jarmo Mahonen hat eine Regelung der Geschwindigkeit jedoch ausgeschlossen. "Wir haben besprochen, 130 Kilometer pro Stunde als internes Limit zu verwenden", sagte er gegenüber Motorsport.com.

"Wenn diese Grenze überschritten wird, wollen wir uns den Kurs etwas genauer ansehen, mehr nicht. Das ist keine Regel, denn es gibt keine Restriktion, die Wertungen ausschließt, die schneller als 130 Kilometer pro Stunde im Schnitt sind."

Die Meinung der Fahrer

Weltmeister Sebastien Ogier äußerte sich: "Man muss sich die Durchschnittsgeschwindigkeit angucken, jeden Fall jedoch einzeln betrachten."

"Eine schnellere Strecke ist nicht unbedingt gefährlicher. Es gilt natürlich immer: Wenn man fällt, während man rennt, tut es mehr weh, als wenn man während des Gehens hinfällt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist jedoch nur einer von vielen Faktoren."

Ein weiterer Fahrer, der jedoch anonym bleiben wollte, sagte: "Wenn eine langsamere Rallye automatisch sicherer ist, müsste Korsika die sicherste Strecke im Kalender sein. Jeder weiß jedoch, dass sie es nicht ist."

"Dann müsste es ja zudem deutlich sicherer sein, wenn es regnet, denn dann gehen die Durchschnittsgeschwindigkeiten in den Keller. Letztendlich wissen wir alle, welches Risiko wir eingehen."

"Am wichtigsten ist die Sicherheit der Zuschauer, vor allem bei Rallyes wie die in Polen. Darauf müssen wir uns unbedingt konzentrieren."

Es stand zur Diskussion, ob die berühmte Ouninpohja-Wertung bei der Rallye Finnland eingebremst werden soll, da mit sehr hohen Geschwindigkeiten gerechnet wird. Mahonen will aber nicht, dass der Organisator einfach Schikanen installiert.

"Schikanen machen die Rallye nicht sicherer. Sie machen die Fahrzeuge nur auf Gerade langsamer. Wir arbeiten nun seit 3 Jahren mit den Organisator zusammen, um die Rallye mit einigen Änderungen an der Streckenführung zu verlangsamen."

"Die Finnland-Rallye im vergangenen Jahr war die schnellste der Geschichte. 2 Tage später habe ich die Organisatoren angeschrieben und ihnen deutlich gemacht, dass es jetzt reicht."

"Ich habe sie darum gebeten, eine etwas langsamere Route zu finden. Ich bin von ihren aktuellen Vorschlag enttäuscht. Zurzeit liegt in Jyvaskyla zudem auch noch Schnee, weshalb wir uns den Kurs nicht ansehen können."

Bildergalerie: Die Rallye Finnland 2016

"Manchmal scheint es, als würden die Organisatoren nur durch ein kleines Schlüssenloch schauen. Es ist wirklich verdammt schwierig, eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind."

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Urheber David Evans