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Etappenbericht

WRC Rallye Polen 2024: Andreas Mikkelsen führt engen Fünfkampf an

Fünf Fahrer innerhalb von 7,7 Sekunden Spannender Kampf um die Spitze am Freitag bei der Rallye Polen - Ott Tänak nach Unfall mit Reh ausgeschieden

WRC Rallye Polen 2024: Andreas Mikkelsen führt engen Fünfkampf an

Hyundai-Pilot Andreas Mikkelsen führt die Rallye Polen, den siebten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2024, nach dem Freitag an. Doch der Norweger hat vier Rivalen im Nacken, denn nach acht von 19 Wertungsprüfungen trennen die Top 5 gerade einmal 7,7 Sekunden (zu den Ergebnissen).

Mikkelsens erster Verfolger ist Kalle Rovanperä (Toyota) mit 1,8 Sekunden Rückstand, Dritter ist sein Teamkollege Elfyn Evans mit nur 0,2 Sekunden mehr. Rang vier ging auf der letzten Prüfung des Tages an M-Sport-Pilot Adrien Fourmaux. Fünfter wurde sein lettischer Teamkollege Martin Sesks bei seinem ersten Einsatz in der Königsklasse des WRC.

Dahinter klafft eine Lücke zum dritten M-Sport-Piloten Gergoire Munster, der bereits 21,9 Sekunden Rückstand auf die Spitze hat. WM-Spitzenreiter Thierry Neuville (Hyundai), Takamoto Katsuta (Toyota) sowie die beiden WRC2-Piloten Sami Pajari (Toyota) und Nikolai Gryasin (Citroen) komplettieren die Top 10.

 

 

 

Bei ihrer Rückkehr in den WM-Kalender hatte die Rallye Polen am Freitag leider mit altbekannten Problemen zu kämpfen. Zuschauer an gefährlichen Stellen sorgten für die Unterbrechung der dritten und siebten Wertungsprüfung. "Es ist schade, dass wir nicht so viele Prüfungen fahren konnten. Ich hoffe, dass die Fans morgen aufpassen, denn jeder will fahren", sagt Mikkelsen.

Fans sorgen einmal mehr in Polen für Probleme

Der Norweger nutzte bei seinem dritten Saisonstart für Hyundai am ersten vollen Tag seine hintere Startposition acht und übernahm auf der ersten Wertungsprüfung des Tages die Führung. Nach der fünften Wertungsprüfung musste er die Führung an Rovanperä abgeben, holte sie sich aber sofort wieder zurück. "Es war ein guter Tag", resümierte der Norweger.

Rovanperä, der nach dem Unfall von Sebastien Ogier bei der Recce kurzfristig für den Franzosen eingesprungen war, ärgerte sich zu Beginn des Tages, dass er eben jene Recce verpasst hatte.

"Ich erinnere mich nicht mehr so gut an die Prüfungen und kann deshalb nicht mehr riskieren, weil ich nicht weiß, wo es langgeht", hatte er nach der zweiten Sonderprüfung gesagt. Im zweiten Durchgang am Nachmittag lief es für Rovanperä dann deutlich besser.

Sesks beeindruckt beim Debüt im Non-Hybrid-Rally1

Doch der Fahrer des Tages war zweifellos Sesks. Der 24-jährige Lette startet in Polen zum ersten Mal in der Königsklasse der Rallye-Weltmeisterschaft und zum ersten Mal in der Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft in einem Rally1-Auto ohne Hybridantrieb. Der Einsatz solcher Fahrzeuge wurde vor der Saison 2025 erlaubt, allerdings muss das fehlende Gewicht der Hybrideinheit durch Ballast ausgeglichen werden.

Martin Sesks

Martin Sesks fährt auch ohne Hybrid-Power vorne mit

Foto: Motorsport Images

Doch von mangelnder Erfahrung und fehlender Zusatzleistung durch den Elektromotor war bei Sesks am Freitag nichts zu spüren. Vielmehr mischte er von Beginn an munter im Kampf um die Spitze mit.

Ott Tänak (Hyundai), der die Rallye nach der Zuschauerprüfung zum Auftakt am Donnerstagabend angeführt hatte, musste seine Sieghoffnungen am Freitag früh begraben. Nach 18,3 Kilometern der zweiten Wertungsprüfung kollidierte der Este mit 117 km/h mit einem Reh.

"Es war auf einer Geraden, und wir haben gerade überprüft, dass zwischen dem Moment, als der Kopf des Rehs aus dem Gebüsch kam, und dem Aufprall 0,26 Sekunden lagen", sagt Tänak. "Es war keine Zeit, um in Panik zu geraten oder zu reagieren. Tänak und Beifahrer Martin Järveoja überstanden den Unfall unverletzt, doch der Kühler ihres Hyundai i20 N Rally1 wurde durch den Aufprall zerstört, was eine Weiterfahrt unmöglich machte.

Am Samstag stehen bei der Rallye Polen 2024 sieben Sonderprüfungen über insgesamt 124,1 Kilometer auf dem Programm.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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