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Etappenbericht

WRC Rallye Polen 2024: Der enge Kampf um den Sieg geht weiter

Ersatzmann Kalle Rovanperä übernimmt am Samstag die Führung bei der Rallye Polen, muss aber am Schlusstag gegen Mikkelsen und Evans um den Sieg kämpfen

WRC Rallye Polen 2024: Der enge Kampf um den Sieg geht weiter

Toyota-Pilot Kalle Rovanperä geht als Führender in den Schlusstag der Rallye Polen, dem siebten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2024. Der Finne, der kurzfristig als Ersatz für Sebastien Ogier eingesprungen war und die Recce vor der Rallye verpasst hatte, übernahm am Samstag auf der zehnten Wertungsprüfung die Führung und verteidigte sie bis zum Ende des Tages.

Doch der Sieg ist noch lange nicht in trockenen Tüchern. Vor dem Schlusstag hat Rovenperä nur 9,4 Sekunden Vorsprung auf Andreas Mikkelsen (Hyundai). Dritter ist Rovanperäs Teamkollege Elfyn Evans mit 16,1 Sekunden Rückstand. (zum Ergebnis)

Evans hatte sich lange Zeit einen packenden Kampf mit Rovanperä geliefert und war zwischenzeitlich bis auf 0,4 Sekunden an den amtierenden Weltmeister herangekommen, verlor aber auf der 13. Wertungsprüfung durch einen Reifenschaden 8,9 Sekunden.

Auf den Plätzen vier und fünf folgen die beiden M-Sport-Ford-Piloten Adrien Fourmaux und Martin Sesks. Der Lette konnte bei seinem ersten Einsatz im Ford Puma Rally1 ohne Hybrid-Antrieb zwar nicht ganz an seine sehr starke Leistung vom Freitag anknüpfen, übertrifft aber weiterhin die Erwartungen.

WM-Spitzenreiter Thierry Neuville (Hyundai) verbesserte sich auf Rang sechs, Gregoire Munster (Ford) und Takamoto Katsuta (Toyota) belegten die Plätze sieben und acht. Die WRC2-Piloten Sami Pajari (Toyota) und Robert Virves (Skoda) komplettieren die Top 10.

Rovanperä gewann am Samstag fünf der sieben Wertungsprüfungen, war aber dennoch nicht zufrieden. "Mit so wenig Vorbereitung ist es einfach beängstigend. Die ganze Zeit im fünften Gang", beklagte er am Vormittag bei der schnellen Rallye die verpasste Recce.

Rovanperä dominiert - und klagt

Am Nachmittag entschied sich Rovanperä für weiche Reifen, was seiner Meinung nach ein Fehler war. "Es fühlte sich an, als würden die Softs schon nachgeben. Hart wäre besser gewesen", sagte er nach der vorletzten Prüfung des Tages - auf der er übrigens die Bestzeit gesetzt hatte.

Mikkelsen, der die Rallye nach dem Freitag angeführt hatte, versuchte am Samstagnachmittag alles, um an Rovanperä dranzubleiben, ging dabei aber nach eigener Einschätzung über das Limit. "Ich habe es ein bisschen zu hart versucht, das war nicht effizient. Teilweise habe ich es übertrieben. Die Position ist gut, aber wir wollen noch einen Platz weiter vorne sein", sagte er mit Blick auf den Schlusstag.

Nachdem am Freitag zwei Etappen abgesagt und eine weitere wegen Problemen mit Zuschauern an gefährlichen Stellen unterbrochen worden war, bestätigte der Automobil-Weltverband FIA, dass die Polizeipräsenz nochmals erhöht werde, um eine Wiederholung solcher Vorfälle zu vermeiden. Die Beamten wurden in die Waldgebiete geschickt, die als Orte identifiziert worden waren, an denen sich eine kleine Minderheit von Fans an gefährlichen Stellen aufhielt und den Ablauf störte.

Dennoch musste die erste Wertungsprüfung des Tages aus Sicherheitsgründen kurz unterbrochen werden. Die FIA bestätigte, dass die Organisatoren der Veranstaltung "eine Reihe strenger Sicherheitsmaßnahmen in Übereinstimmung mit einem detaillierten Sicherheitsplan umgesetzt haben, der Monate im Voraus ausgearbeitet und genehmigt wurde".

Am Schlusstag der Rallye Polen erwarten die Teams vier Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 63,06 Kilometern.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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