Abschied auf Raten: Citroën reduziert Autos, steigt Ende 2016 aus

Der französische Hersteller Citroën tritt in der WTCC-Saison 2016 nur noch mit zwei Werksautos an und zieht sich anschließend aus der Rennserie zurück.

Mehr noch: Citroën will in der Tourenwagen-WM nicht mehr auf die Dienste von Superstar Sebastien Loeb zurückgreifen, sondern vertraut in der letzten Saison im Werksteam ganz auf die beiden mehrfachen Weltmeister Jose Maria Lopez und Yvan Muller.

Loeb, der im Januar 2016 für Citroën-Partnermarke Peugeot die Rallye Dakar bestreitet, wird voraussichtlich nicht für sein eigenes Team Sebastien Loeb Racing in der WTCC antreten. Er soll sich künftig wieder verstärkt dem Rallyesport widmen – wohl nur bedingt aus eigenem Wunsch.

Citroën war zur Saison 2014 in die Tourenwagen-WM eingestiegen und hatte sowohl 2014 als auch 2015 überlegen die Titel in der Fahrer- und Herstellerwertung gewonnen.

Das WTCC-Werksprogramm der Marke wird also nach nur drei Jahren wieder eingestellt, weil Citroën ab 2016 nur noch ein Werksprojekt unterhalten wird.

Citroën hatte bereits vor geraumer Zeit angedeutet, sich für 2017 zwischen Tourenwagen-WM und Rallye-WM (WRC) entscheiden zu wollen. Zuletzt hatte die Marke eine baldige Entscheidung angekündigt. Nun ist sie da und sie sieht vor, dass Citroën 2017 wieder in Vollzeit in der WRC antritt.

Für die WTCC ist dies ein herber Rückschlag. Denn bei Einführung des neuen TC1-Reglements 2014 hatten die Verantwortlichen große Anstrengungen unternommen, um Citroën zum Einstieg zu bewegen. Immerhin: 2016 stößt mit Volvo eine neue Marke zum Starterfeld.

Die genaue Begründung zum WTCC-Aus lesen Sie hier!

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Rennserien WTCC
Fahrer Sébastien Loeb , Yvan Muller , Jose Maria Lopez
Teams Citroën World Touring Car Team
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