Serienchef Francois Ribeiro: WTCC wird Citroën-Ausstieg verkraften

Citroën hat den werksseitigen Rückzug aus der Tourenwagen-WM (WTCC) zum Ende der Saison 2016 bekanntgegeben, doch den Verantwortlichen ist deshalb nicht bang.

„Wir respektieren diese Entscheidung. Denn wir wissen, dass Werksprogramme im Motorsport immer gewissen Zyklen folgen“, sagt WTCC-Serienchef Francois Ribeiro.

Citroën war zur Saison 2014 in die Meisterschaft eingestiegen und stellt das Werksprogramm im kommenden Jahr nach insgesamt drei Jahren ein – nach der im Motorsport üblichen Zeitspanne.

„Citroën hat die Messlatte höher gelegt, keine Frage“, meint Riebeiro. „Aber die WTCC stand schon vor ihrem Einstieg auf soliden Beinen und das wird auch 2017 so sein.“

„Außerdem“, so verrät der Serienchef, „arbeiten wir mit ihnen daran, ob sich nach 2016 ein Semi-Werksteam realisieren lässt.“ Denn Kundenteams könnten auch über das kommende Jahr hinaus auf die C-Elysee-Fahrzeuge setzen.

Es gäbe jedoch auch noch andere Gründe, zuversichtlich zu sein, meint Ribeiro. „Mit Volvo haben wir 2016 fünf Marken in der Startaufstellung, Gespräche mit anderen Herstellern dauern noch an.“

„Und in Kürze verkünden wir zwei neue Seriensponsoren und einen modifizierten Kalender für 2016.“ Zudem freue er sich auf das MAC3-Zeitfahren im kommenden Jahr sowie auf den Auftakt der Partnerschaft mit dem Goodwood Festival of Speed.

Jetzt ein Teil von etwas Großem werden!

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien WTCC
Teams Citroën World Touring Car Team
Artikelsorte News