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Tiago Monteiro: Deshalb ergibt die Elektrifizierung von Tourenwagen Sinn

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Tiago Monteiro: Deshalb ergibt die Elektrifizierung von Tourenwagen Sinn
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Tiago Monteiro sieht einen Vorteil darin, in Tourenwagen-Serien auf Elektromotoren zu setzen - Im Formelsport würden die Marken weniger Profit daraus schlagen

Die Elektrifizierung des Motorsports ist seit der Gründung der Formel E voll im Gange. Mit der ETCR, der Extreme-E-Serie und den Elektroplänen der Rallycross-WM gibt es weitere Vorreiter auf dem Gebiet des Elektrorennsports. Tourenwagen-Spezialist Tiago Monteiro sieht diese Entwicklung gerade in seiner Disziplin als besonders wichtig an.

"Wir sehen, dass kurz- und mittelfristig immer mehr Straßenautos mit Elektroantrieben ausgestattet werden und das wird in den kommenden zehn bis 15 Jahren weiter zunehmen", sagt der ehemalige Formel-1-Pilot und aktuelle WTCR-Fahrer. "Daran wird sich auch der Sport anpassen müssen. Deshalb ergibt es einfach mehr Sinn, Elektromotoren im Tourenwagen-Sport einzusetzen."

Der Portugiese greift in seiner Argumentation auf einen alten NASCAR-Leitspruch zurück: "Gewinne am Sonntag, verkaufe am Montag!" Monteiro glaubt, dass die Hersteller mit einem Verkaufsboom rechnen können, wenn ihre Elektrorenner an den Rennwochenenden erfolgreich unterwegs sind. Deshalb seien gerade die seriennahen Fahrzeuge besonders gut geeignet, um die Antriebsform zu promoten.

Aktuell bildet noch immer die Formel E die Speerspitze des Elektroauto-Rennsports, doch viele Serien denken bereits über eine Elektrifizierung nach. Im WTCR könnten eines Tages Elektro- oder Hybridmotoren zum Einsatz kommen, jedoch braucht die Entwicklung noch etwas Zeit. In der britischen Tourenwagen-Meisterschaft (BTCC) werden ab 2022 Hybridmotoren eingesetzt werden. Cosworth hat die Ausschreibung gewonnen und wird die Teams mit einem Einheitselektrosystem versorgen.

Tiago Monteiro

Monteiro glaubt an einen Erfolg von Elektroserien

Foto: FIA WTCR

Monteiro stellt klar: "Ich denke, dass Elektromotoren besser im Tourenwagen- und GT-Sport aufgehoben sind als im Formelsport. Deshalb sollte das bald auch umgesetzt werden." Im Rahmen der WTCR wird es ab 2021 eine neue Serie geben, die auf den Namen ETCR hört. Laut Monteiro ist diese rein elektrische Serie "der erste Schritt", um auch den WTCR in Zukunft vollelektrisch zu machen.

"Natürlich steckt die Serie noch in den Kinderschuhen, aber sie hat viel Potenzial", meint der Portugiese. "Es besteht großes Interesse an der Meisterschaft und jetzt müssen wir schauen, wie die Hersteller sie annehmen. Sie hat riesigen Potenzial. So hat auch der WTCR die Möglichkeit, bald vollelektrisch zu werden, aber ich spreche da nicht von ein oder zwei Jahren."

Einen Grund, warum Monteiro an diese Entwicklung glaubt, ist der Trend in der Automobilindustrie, auf Elektromotoren zu setzen. Er sagt, es seien die Hersteller, die am meisten Geld in den Motorsport pumpen und nicht die Sponsoren. Deshalb müssten die Serien sich auch an die Bedürfnisse dieser Marken anpassen.

Mit Bildmaterial von Pure ETCR.

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Urheber André Wiegold