WTCR-Test Barcelona: Campos legt das Tempo vor

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WTCR-Test Barcelona: Campos legt das Tempo vor
Markus Lüttgens
Autor: Markus Lüttgens
Co-Autor: Stefan Ehlen
29.03.2018, 16:48

Campos-Show in Barcelona: John Filippi sicherte sich beim offiziellen WTCR-Test die Bestzeit - Großer Teil des Feldes eng beieinander

Frédéric Vervisch, Audi Sport Team Comtoyou Audi RS 3 LMS
Esteban Guerrieri, ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Honda Civic Type R TCR
Gabriele Tarquini, BRC Racing Team Hyundai i30 N TCR
Thed Björk, YMR Hyundai i30 N TCR, #48 Yvan Muller, YMR Hyundai i30 N TCR
Gordon Shedden, Audi Sport Leopard Lukoil Team Audi RS 3 LMS
Tom Coronel, Boutsen Ginion Racing Honda Civic Type R TCR
Mehdi Bennani, Sébastien Loeb Racing Volkswagen Golf GTI TCR
Gabriele Tarquini, BRC Racing Team Hyundai i30 N TCR
Jean-Karl Vernay, Audi Sport Leopard Lukoil Team Audi RS 3 LMS
Tiago Monteiro, Boutsen Ginion Racing Honda Civic Type R TCR
Denis Dupont, Comtoyou Racing Audi RS 3 LMS
Fabrizio Giovanardi, Team Mulsanne Alfa Romeo Giulietta TCR, Gianni Morbidelli, Team Mulsanne Alfa Romeo Giulietta TCR with the team
Thed Björk, YMR Hyundai i30 N TCR
Aurélien Panis, Comtoyou Racing Audi RS 3 LMS

Das spanische Campos-Team hat mit seinen beiden Cupra TCR (vormals SEAT) am Donnerstag beim offiziellen Test des Tourenwagen-Weltcup (WTCR) auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya klar das Tempo vorgelegt. Nachdem Pepe Oriola am Vormittag mit 1:54.698 Minuten der Schnellste gewesen war, fuhr sein Teamkollege John Filippi am Nachmittag eine Zeit von 1:54.443 Minuten, an die keiner mehr herankam.

Die beiden Campos-Piloten waren die einzigen Fahrer, die die Marke von 1:55 Minuten unterboten. Am Ende war Filippi mehr als eine Sekunde schneller als Aurelien Panis (Comtoyou-Audi) auf Rang drei, was zumindest den Verdacht nahe legt, dass Campos mit wenig Benzin und frischen Reifen gezielt auf Zeitenjagd gegangen ist, während für den Rest des Feldes mehr die Vorbereitung auf die ersten Rennen in gut einer Woche in Marrakesch (7. und 8. April) im Mittelpunkt stand.

Allerdings war Filippi mit 100 gefahrenen Runden auch der fleißigste Fahrer im Feld. Von den schnellen Zeiten der Campos-Piloten abgesehen präsentierte sich das Feld recht ausgeglichen. In der Tageswertung waren die Plätze drei bis 24 nur durch 1,4 Sekunden voneinander getrennt.

Hinter den beiden Campos-Cupra präsentierte sich vor allem das belgische Comtoyou-Team mit drei Fahrern unter den Top 5 sehr stark. Hinter Aurelien Panis, dem Sohn des früheren Formel-1-Piloten Olivier Panis, und Nathanael Berthon war Frederic Vervisch im dritten Comtoyou-Audi dabei auf die Tausendstelsekunde genau so schnell wie Yann Ehrlacher im schnellsten Honda Civic von Münnich.

Die deutsche Mannschaft hatte bis in die Nacht hinein an den drei Autos gearbeitet, nachdem erst am Mittwoch einige Teile von Honda eingetroffen waren. Zu Beginn des Tests fuhren die drei Autos des Teams mit ausgeschalteten Transpondern, ehe unter Androhung einer schwarzen Flagge die Ansage der Rennleitung kam, selbige einzuschalten.

Schnellster Volkswagen-Pilot war Mehdi Bennani (SLR) auf Rang sieben, gefolgt von Aurelien Comte im schnellsten Peugeot von DG Sport. Benjamin Lessennes, der bei Boutsen-Ginion den rekonvaleszenten Tiago Monteiro ersetzt, fuhr in seinem Honda Civic auf Rang neun, die Top 10 komplettierte Mato Homola (DG Sport-Peugeot).

Zurückhaltend präsentierten sich die Fahrer der favorisierten Hyundai i30 N TCR. Schnellster Pilot in einem Auto des koreanischen Herstellers war Gabriele Tarquini auf Rang elf. Auch das WRT-Team, die zweimaligen Titelträger aus der internationalen TCR-Serie, waren mit ihren Audis und Jean-Karl Vernay und Gordon Shedden nur in der zweiten Hälfte der Zeitenliste zu finden.

Neben Monteiro, dessen Rückkehr ins Renncockpit in den Sternen steht, verpasste auch Rob Huff (SLR-Volkswagen) den Test. Ein Virus hatte den Briten flachgelegt und verhinderte die Reise nach Spanien.

Testzeiten Barcelona 29. März:

01. John Filippi (Campos-Cupra) - 1:54.443 Minuten
02. Pepe Oriola (Campos-Cupra) - 1:54.698
03. Aurelien Panis (Comtoyou-Audi) - 1:55.452
04. Nathanael Berthon (Comtoyou-Audi) - 1:55.663
05. Yann Ehrlacher (Münnich-Honda) - 1:55.782
= Frederic Vervisch (Comtoyou-Audi) - 1:55.782
07. Mehdi Bennani (SLR-Volkswagen) - 1:55.802
08. Aurelien Comte (DG Sport-Peugeot) - 1:55.804
09. Benjamin Lessennes (Boutsen Ginion-Honda) - 1:55.893
10. Mato Homola (DG Sport-Peugeot) - 1:55.910
11. Gabriele Tarquini (BRC-Hyundai) - 1:55.917
12. Gianni Morbidelli (Mulsane-Alfa Romeo) - 1:56.003
13. Denis Dupont (Comtoyou-Audi) - 1:56.045
14. Esteban Guerrieri (Münnich-Honda) - 1:56.047
15. Jean-Karl Vernay (WRT-Audi) - 1:56.051
16. Norbert Michelisz (BRC-Hyundai) - 1:56.078
17. Fabrizio Giovanardi (Mulsane-Alfa Romeo) - 1:56.109
18. Norbert Nagy (Zengö-Cupra) - 1:56.214
19. Yvan Muller (YMR-Hyundai) - 1:56.244
20. Thed Björk (YMR-Hyundai) - 1:56.422
21. James Thompson (Münnich-Honda) - 1:56.447
22. Gordon Shedden (WRT-Audi) - 1:56.495
23. Zsolt Sabo (Zengö-Cupra) - 1:56.698
24. Tom Coronel (Bousten Ginion-Honda) - 1:56.847

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