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Alexander Albon: "Dr. Markos Anrufe sind immer ziemlich kurz"

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Alexander Albon: "Dr. Markos Anrufe sind immer ziemlich kurz"
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
14.11.2019, 18:42

Nach Austin erfuhr Alexander Albon, dass er 2020 bei Red Bull bleiben darf: Den Anruf dazu erledigte Helmut Marko wie üblich recht kurz und prägnant

Seit kurzem hat Alexander Albon die Gewissheit, dass er auch 2020 für Red Bull in der Formel 1 fahren wird. Der Anruf kam wie üblich von Motorsportkonsulent Helmut Marko, der aber wie üblich nicht viel Gerede um die Sache machte: "Ich denke, die Anrufe von Dr. Marko sind immer ziemlich kurz", schmunzelt der Thailänder.

"Es war direkt nach Austin. Er war zufrieden mit dem Rennen und hat einfach kurz gesagt: 'Du hast es.' Sie sind niemals detailliert und niemals so lang", lacht er. "Aber natürlich war ich ziemlich dankbar."

Seinen Verbleib im Red-Bull-Team feierte Albon mit einer Familienreise nach Los Angeles. "Das kann man eine kleine Feier nennen, auch wenn das schon geplant war, bevor ich die Nachricht erhalten habe."

Keine Panik vor der Entscheidung

Dass Albon den Platz an der Seite von Max Verstappen behalten würde, galt als offenes Geheimnis. Seine einzigen Konkurrenten waren Daniil Kwjat und Pierre Gasly, die beide schon einmal aus dem Mutterrennstall degradiert worden waren. Der Thailänder ließ sich hingegen für einen Rookie wenig zu Schulden kommen.

An die bevorstehende Entscheidung habe er aber nie gedacht: "Ich hatte einfach nur die Rennen im Kopf und wollte zufrieden mit meinen Fortschritten sein", sagt er. "Ich wollte einfach zeigen, dass ich Schritte nach vorne machen kann." Dass der Anruf irgendwann kommen würde, war klar. "Von daher war ich nicht gestresst. Ich war einfach auf meine Arbeit fokussiert."

Für Albon neigt sich damit ein turbulentes Jahr dem Ende zu. Vor gut zwölf Monaten war er noch als Pilot in der Formel E eingeplant und sollte Testfahrten für Nissan e.dams absolvieren, zu denen es jedoch nie kam.

Red Bull offerierte ihm die Formel-1-Chance und gab ihm den Platz bei Toro Rosso. Vor den Testfahrten in Barcelona hatte Albon noch nie in einem Formel-1-Auto gesessen, doch das hielt ihn nicht davon ab, sich mit Leistung für das A-Team zu empfehlen.

Immer ein positives Gefühl

Vorher war die Karriere des Youngsters, der schon einmal aus dem Red-Bull-Kader geflogen war, lange unklar. Doch das, meint der Thailänder, habe ihm auch in der aktuellen Unklarheit geholfen. "Selbst wenn es nicht funktioniert, habe ich irgendwie immer das Gefühl, dass es für mich schon gut ausgehen wird", sagt er. "Es klingt seltsam, aber ich habe nie Angst vor dem Scheitern."

Das habe ihn auch durch diese Saison getragen und soll sich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Für den Rest des Jahres will er erst einmal so weitermachen wie bisher. Doch Albon weiß auch, dass es noch einiges zu verbessern gilt. Denn der Wechsel während der Saison ist nicht einfach und er muss sich erst noch mehr ins Team einfügen.

Fotostrecke
Liste

20. September 2018

20. September 2018
1/10

Foto: Alastair Staley / Motorsport Images

Nissan bestätigt den damaligen Formel-2-Fahrer Albon für die Formel-E-Saison 2018/19. Seinen Traum von der Formel 1 hat er da eigentlich schon aufgegeben ...

26. November 2018

26. November 2018
2/10

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Alles kommt anders. Rund zwei Monate später wird der Nissan-Vertrag aufgelöst, und Toro Rosso bestätigt Albon für die Formel-1-Saison 2019. Der Brite war früher bereits Teil des Red-Bull-Nachwuchsprogramms, flog Ende 2012 allerdings raus.

13. Februar 2019

13. Februar 2019
3/10

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Albon sitzt erstmals im Formel-1-Auto, dreht Demorunden im neuen STR14. In der folgenden Woche steht sein erster offizieller Test an. Die erste Testwoche in Barcelona schließt er überraschend auf Platz zwei ab. Auch wenn die Zeiten nicht sonderlich relevant sind.

17. März 2019

17. März 2019
4/10

Foto: Jerry Andre / Motorsport Images

Das erste Rennen. Die Punkte verpasst er als 14., doch im Qualifying sorgt er für eine kleine Überraschung. Er qualifiziert sich als 13. - und damit vor seinem deutlich erfahreneren Teamkollegen Daniil Kwjat.

31. März 2019

31. März 2019
5/10

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Zwei Wochen später holt Albon in Bahrain als Neunter seine ersten WM-Punkte. Erneut schlägt er Kwjat im Qualifying - und dieses Mal auch im Rennen. Außerdem landet er nur einen Platz hinter Pierre Gasly im Red Bull, den er später ersetzten wird.

28. Juli 2019

28. Juli 2019
6/10

Foto: Sam Bloxham / Motorsport Images

Mit Platz sechs in Deutschland fährt Albon unter schwierigen Bedingungen sein bestes Formel-1-Ergebnis ein, während die Kritik an Gasly immer weiter wächst. Was Albon noch nicht weiß: Es soll sein vorletztes Rennen für Toro Rosso sein ...

12. August 2019

12. August 2019
7/10

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Red Bull verkündet während der Sommerpause, dass Albon Gasly bei Red Bull mit sofortiger Wirkung ersetzen wird - zunächst einmal nur bis zum Saisonende. Der Franzose wird zurück zu Toro Rosso geschickt.

1. September 2019

1. September 2019
8/10

Foto: Jerry Andre / Motorsport Images

Gleich in seinem ersten Rennen für Red Bull überzeugt Albon als Fünfter. Wegen einer Motorenstrafe muss er in Belgien von hinten starten, kämpft sich jedoch durch das ganze Feld und holt mit P5 hinter Ferrari und Mercedes das Maximalergebnis.

3. November 2019

3. November 2019
9/10

Foto: Andrew Hone / Motorsport Images

Mit P5 in Austin bestätigt Albon seine konstante Performance bei Red Bull. In den ersten sieben Rennen für die Bullen schafft er es immer in die Top 6 - und holt in diesem Zeitraum sogar mehr Punkte als Teamkollege Max Verstappen! (68:54)

12. November 2019

12. November 2019
10/10

Foto: Zak Mauger / Motorsport Images

Weniger als ein Jahr nachdem Toro Rosso ihn für die Saison 2019 bestätigt hat, gibt Red Bull bekannt, dass Albon die komplette Saison 2020 für das A-Team fahren soll. Ein ziemlich steiler Aufstieg in weniger als zwölf Monaten!

Mit der Zeit fühle er sich aber immer wohler in Team und Auto und könne auch mehr Performance herausholen. "Ich weiß, dass es Zeit braucht, aber genau deswegen freue ich mich schon auf die Tests in Abu Dhabi und vor der neuen Saison. Denn es ist nicht einfach, während eines Rennwochenendes viele Veränderungen vorzunehmen."

Er ist überzeugt: "Wenn ich erst einmal mit dem Auto pushen kann, dann werde ich das auch tun." Dann ist die Schonfrist aber auch um. Die Messlatte heißt 2020 dann Max Verstappen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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