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Alonso-Comeback: "Darauf hat die Formel 1 nicht gewartet"

Fernando Alonsos Comeback-Ankündigung schlägt hohe Wellen: Martin Brundle und Jenson Button ordnen die Neuigkeit ein - Von Flitterwochen und Kassenschlager

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Alonso-Comeback: "Darauf hat die Formel 1 nicht gewartet"
Fernando Alonso ist zurück. Der Spanier wird 2021 mit Renault sein Formel-1-Comeback geben. Liberty Media zeigt sich erfreut, doch so mancher Experte bremst die Euphorie ein wenig: "Wir sollten das nicht übertreiben und meinen, genau darauf hat die Formel 1 gewartet, denn das haben wir nicht", findet Ex-Rennfahrer Martin Brundle auf 'Sky'.

Die Alonso-Rückkehr hat am Mittwoch hohe Wellen geschlagen und viele Fragen aufgeworfen. "Das ist eine gute und interessante Geschichte", weiß Brundle. Für den Sport sei der zweifache Weltmeister eine Bereicherung.

Wenngleich der TV-Experte auch anmerkt: "Wir haben sehr viele gute Fahrer und Teams hier. Sagen wir so, wenn Fernando nicht zurückkommen würde, dann würden wir uns nicht fragen: 'Was sollen wir jetzt machen?'"

Brundle: Renault wird schnell merken, ob das Auto gut ist

Eher habe Alonso die Königsklasse vermisst, vermutet Brundle. "Er ist einfach ein Racer und ich glaube, er vermisst die Formel 1. Und er hat die Möglichkeit bekommen, mit einem Werksteam wieder einzusteigen - ein Team, für das er schon zweimal zuvor gefahren ist und mit dem er 2005 und 2006 die Weltmeisterschaft gewinnen konnte."

Die Verbundenheit des Spaniers mit dem französischen Werksteam wurde auch bei seiner Bekanntgabe beschworen. Allerdings ist sich der Asturier bewusst, dass sich nicht sofort Erfolg einstellen wird. Dafür ist Renault noch zu weit von der Spitze entfernt. Er setzt seine Hoffnungen deshalb auf das neue Reglement 2022 - und spricht schon von Podien.

"Sie müssen ein paar sehr gute Teams schlagen, nicht zuletzt Ferrari, Red Bull, Mercedes, Racing Point, die sehr eng mit Mercedes verbunden sind, und auch McLaren. Erst am vergangenen Wochenende war das fünftschnellste Team Ferrari, kaum zu glauben - also ist das keinesfalls einfach", gibt der Brite zu bedenken.

Er bezeichnet die Anfangsphase einer jeden Team-Fahrer-Beziehung als "Flitterwochen"-Periode. "Da spricht man dann gerne von Podestplätzen und WM-Titeln. Das haben wir schon so oft gehört", setzt der TV-Experte das Gesagte in Perspektive. Aber: "Wir wissen auch, dass Fernando egal mit welchem Material alles versuchen wird."

Was die Personalie Alonso betrifft, müsse man auch immer seinen "manchmal schwer umgänglichen Charakter" in Betracht ziehen. "Diese Erfahrung mussten bereits mehrere Teams machen. Sie werden es sehr schnell mitkriegen, wenn sie ihm kein konkurrenzfähiges Auto zur Verfügung stellen", prophezeit Brundle.

Gleichzeitig muss sich der Spanier, der im kommenden Jahr seinen 40. Geburtstag feiern wird, auch die Frage gefallen lassen, wie schnell er noch ist? Die Stoppuhr kenne kein Alter, meinte er am Mittwoch im Rahmen der Präsentation.

Alonso ist ein "Kassenschlager"

"Ich würde mit 40 auch noch fahren wollen", schmunzelt Jenson Button bei 'Sky'. Solange man mit Herz bei der Sache ist und man hart an der eigenen Fitness arbeite, sei das kein Problem. "Es ist großartig, dass er wieder da ist."

Sein ehemaliger Teamkollege zeigt sich wenig überrascht von Alonsos Rückkehr. Er weiß: "Fernando liebt Racing. Es ist ganz egal, welches [Auto]. Er will einfach nur hinters Lenkrad." Der Brite glaubt: "Er freut sich wirklich auf das neue Reglement, das [2022] in Kraft tritt."

Wie werden die Fahrerkollegen auf Alonsos Rückkehr reagieren? "Die meisten Fahrer respektieren ihn und viele glauben wohl auch, dass er besser ist als 'nur' ein zweifacher Weltmeister", so Brundle. Nachsatz: "Fernando Alonso ist ein Kassenschlager und wichtig für die Formel 1."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Urheber Maria Reyer