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AlphaTauri: Hatten 2020 ein schnelleres Auto als Ferrari

Jody Egginton von AlphaTauri zeigt sich enttäuscht, dass es das Team trotz des schnelleren Autos nicht schaffte, Ferrari im Jahr 2020 zu schlagen

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AlphaTauri: Hatten 2020 ein schnelleres Auto als Ferrari

In der ersten Saison seit der Umbenennung von Toro Rosso in AlphaTauri sicherte sich das Team so viele WM-Punkte wie nie zuvor und knackte erstmalig die 100er-Marke. Doch ein Wermutstropfen bleibt: Seinen sechsten Platz in der Konstrukteurs-WM aus dem Vorjahr konnte die Mannschaft aus Faenza nicht behaupten.

In der Endabrechnung fehlten 24 Punkte auf Ferrari, die nach einer durchwachsenen Saison von vormals Platz zwei auf sechs zurückfielen. Jody Egginton, Technikchef von AlphaTauri, ärgert sich im Gespräch mit 'Motorsport.com': "Letztendlich hatten wir das Gefühl, dass wir in der Meisterschaft Sechster hätten werden sollen."

"Wir denken, dass das Auto dafür gut genug war", sagt er weiter, "aber wir haben das nicht erfüllt, wenn ich brutal ehrlich bin. Es gibt eine Menge Dinge, mit denen wir uns gesteigert haben, aber leider haben wir das Kunststück nicht vollbracht."

Technikchef: "Das Auto war konkurrenzfähig"

Das Highlight für das Team war der Überraschungssieg von Pierre Gasly beim Grand Prix von Italien in Monza, der den zweiten Sieg in der Geschichte des Teams markierte, etwa zwölf Jahre nach Sebastian Vettels Erfolg beim gleichen Rennen.

Gasly konnte eine Reihe weiterer beeindruckender Leistungen zeigen und fuhr regelmäßig in die Punkteränge, während Teamkollege Daniil Kwjat mit sieben Top-10-Platzierungen, darunter ein vierter Platz in Imola, ebenfalls seinen Beitrag leistete, sodass am Ende 107 Punkte zu Buche standen - so viele wie nie zuvor.

"Das Auto war sehr konkurrenzfähig", hält Egginton fest. "Wir haben bei sehr vielen Rennen Punkte geholt. Wenn wir keine Punkte geholt haben, haben wir sehr klar gesagt, warum wir die Punkte nicht geholt haben. Wir verstehen unser Auto."

Egginton bedauert das Scheitern an Ferrari

"Aber Tatsache ist, dass uns unsere Leistung in Imola, als wir ein Zuverlässigkeitsproblem hatten, und in Portugal und der Türkei, wo wir es wahrscheinlich nicht so gut hinbekommen haben, wie wir es hätten tun können, etwas gekostet hat", so der Brite.

Zwar hält der Technikchef fest: "Wir haben mehr Punkte geholt, als wir jemals geholt haben, und das bei so wenigen Rennen. Pierre hat einen fantastischen Job gemacht. Mit Ferrari, besonders mit Charles Leclerc, ist er fantastisch gefahren. Aber wir hatten ein schnelleres Auto, und wir haben es nicht geschafft, es jedes Wochenende zu nutzen."

Als eine der größten Stärken des AT01 hebt Egginton das große Arbeitsfenster hervor, dass nicht nur dabei half, massive Leistungseinbrüche je nach Strecke oder Streckenbedingungen zu vermeiden, sondern auch dazu beitrug, das Beste aus Gasly herauszuholen, der in seiner ersten vollen Saison zurück in Faenza aufblühte.

Pierre Gasly bei AlphaTauri wieder aufgeblüht

"Wir haben versucht, das Betriebsfenster, in dem das Auto arbeitet, zu vergrößern, um es für den Fahrer einfacher zu machen", erklärt Egginton. "Gasly hat darauf reagiert. Er kam nach seiner Red-Bull-Erfahrung zurück und machte sich sofort an die Arbeit. Das ist ein Verdienst von ihm. Es ist auch ein Verdienst des Umfelds im Team."

Pierre Gasly

Nach seiner Degradierung nutzte Gasly die zweite Chance bei AlphaTauri

Foto: Motorsport Images

"Er lernt und fährt wirklich gut, und die Art und Weise, wie er das Auto benutzt, wie er fährt und sein Rennhandwerk, das alles entwickelt sich. Wir profitieren davon, und das motiviert uns. Er hat sich wirklich gut geschlagen", lobt er Gasly.

"Ich kann die Situation, die er bei Red Bull durchgemacht hat, nicht kommentieren, aber er ist zu uns gekommen und hat sich reingehängt. Ich denke, jeder weiß das zu schätzen. Er gibt 110 Prozent, und mehr kann man eigentlich nicht verlangen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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