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Alpine-Teamchef: David Sanchez hat uns die Augen geöffnet!

Obwohl David Sanchez erst seit wenigen Wochen als technischer Leiter bei Alpine tätig ist, macht sich der Neuzugang laut Teamchef Bruno Famin positiv bemerkbar

Alpine: So hat David Sanchez die Entwicklung umgekrempelt

Reihenweise sind Alpine zuletzt die Leute davongelaufen. Der sportliche Erfolg in der Formel 1 blieb aus. Allmählich aber erkennt Teamchef Bruno Famin, dass sich die Dinge zum Besseren wenden. Und er macht das im Gespräch mit Sky vor allem an einem prominenten Neuzugang fest: David Sanchez, von dem sich Famin einen "Mehrwert" versprochen hatte. Sanchez ist erst vor wenigen Wochen zum Alpine-Rennstall gestoßen, erweist sich laut Famin aber als ein echter Goldgriff: "Wir freuen uns sehr darüber, ihn auf technischer Seite involviert zu haben, denn er hat komplett verändert, mit welcher Einstellung und Perspektive wir die technische Entwicklung des Fahrzeugs betreiben."

Was genau Sanchez intern bei Alpine angestoßen hat, dazu schweigt sich Famin aus. Doch er wirkt zuversichtlich, wenn er weiter sagt: "Ich habe wirklich Vertrauen, dass wir in den kommenden Monaten richtig gute Arbeit leisten können in Enstone und Viry-Chatillon."

 

Zumindest hat Alpine in der Formel 1 ein paar kleine Lebenszeichen von sich gegeben: In Miami, in Monaco und in Kanada ist das französische Werksteam jeweils in die Punkte gefahren und steht damit nicht mehr am Ende der Konstrukteurswertung, sondern auf Platz acht. Der Abwärtstrend wirkt also für den Moment gestoppt.

Das Saisonziel von Alpine in der Formel 1

Aber was bedeutet das für den weiteren Saisonverlauf? Und was kann Alpine 2024 noch erreichen?

Teamchef Famin hält sich bedeckt und vermeidet konkrete Ansagen. Er könne nur wiederholen, was er bereits bei der Vorstellung des Alpine A524 im Frühjahr gesagt habe. Demnach sei es "unheimlich schwierig, eine genaue Endposition als Ziel für die Weltmeisterschaft zu benennen".

"Was ich aber gerne sehen würde: einen guten Aufwärtstrend im Saisonverlauf, eine gute Dynamik", meint Famin. "Wir haben die Saison leider sehr schwach begonnen. Jetzt kommt es darauf an, wo wir am Saisonende stehen, ob wir das Auto besser machen können."

In einem weiteren Schritt müsse Alpine dann die notwendigen Grundlagen für die folgenden Formel-1-Saisons schaffen. Fernziel ist 2026 unter dem dann neuen Technischen Reglement. "Wir wissen ja: Eine Regeländerung kann eine Chance sein, um das Kräfteverhältnis durcheinander zu bringen. Wir werden unser Bestes geben, diese Gelegenheit zu nutzen. Dafür müssen wir bereit sein", sagt Famin.

Was Famin zum Personal-Exodus sagt

Und das mit einem ganz anderen Personalstamm als noch vor einigen Monaten. Denn viele - vor allem langjährige Mitarbeiter - haben Alpine inzwischen verlassen, darunter Team-Urgesteine wie Alan Permane, Bob Bell oder zuletzt Rob White. Und abgesehen von Sanchez zieht Alpine aktuell keine prominenten Namen an.

Teamchef Famin aber sieht darin kein Problem: "Ja, wir haben Leute verloren, aber wir haben auch viele Leute gewonnen. Außerdem haben wir intern einige sehr gute Personen befördert", erklärt er auf Nachfrage. Insgesamt sei er "sehr zufrieden" mit der Entwicklung des Teams an den beiden Standorten in Frankreich und England.

Einen Teamverkauf schließt Alpine weiterhin kategorisch aus.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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