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Aston Martin: 2022er-Auto wird noch in alter Fabrik gebaut
Neue Fabrik, eigener Windkanal: Aston Martin investiert in die Zukunft, muss sein nächstes Formel-1-Auto aber im alten Werk bauen - Personal sukzessive aufgestockt
Juliane Ziegengeist Christian Nimmervoll
Bearbeitet: 20.08.2021, 11:30
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Um den eigenen Ansprüchen zu genügen und für das Fernziel, einen Formel-1-Titel zu gewinnen, gerüstet zu sein, hat Aston Martin nicht nur in den Bau einer neuen Fabrik investiert, sondern auch den Bau eines eigenen Windkanals angekündigt. Für das nächstjährige Auto spielt aber beides noch keine Rolle.
"Diese Upgrades werden nach der Saison 2022 stattfinden", sagt Aston-Martin-Teamchef Otmar Szafnauer. "Für die Saison '22 nutzen wir die Einrichtungen, die wir jetzt haben."
Ein Problem sei das aber nicht: "Wir haben in letzter Zeit unsere Produktionskapazitäten erweitert und verbessert. Sie sind also gewachsen. Der Bau eines Windkanals dauert mehr als zwei Jahre, und unsere neue Fabrik wird in etwa eineinhalb Jahren in Betrieb gehen. In der Zwischenzeit werden wir die vorhandene Infrastruktur nutzen."
Auch personell ist das Team weiter gewachsen. "Wir haben einige Mitarbeiter eingestellt. Einige haben bereits angefangen, andere werden bald anfangen. Wir sind seit den Tagen von Racing Point um 150 Mitarbeiter gewachsen, das ist schon beachtlich."
In dem Zusammenhang wurde auch die Teamstruktur angepasst. Der bisherige Technikchef Andrew "Andy" Green ist zum "Chief Technical Officer" aufgestiegen. "Er wird also immer noch diese strategischen Entscheidungen treffen, aber in Zusammenarbeit mit den neuen Leuten und den Leuten, die wir haben", erklärt Szafnauer.
In Bezug auf die Gesamtphilosophie des Autos teilten alle eine gemeinsame Vision: "Ich denke, dass wir gut aufeinander abgestimmt sein werden. Mit den Leuten, deren Einstellung wir kürzlich bekannt gegeben haben, haben wir lange Gespräche geführt, um sicherzustellen, dass wir uns alle einig sind, bevor wir ihnen eine Stelle anbieten."
Während sich die neuen Mitarbeiter derzeit vor allem auf technischen Bereich konzentrieren, sollen in absehbarer Zeit weitere Abteilungen gestärkt werden. "Die komplette Organisation muss wachsen. Die Personalabteilung muss größer werden", so Szafnauer.
Von derzeit rund 500 Mitarbeitern soll der Rennstall auf etwa 800 anwachsen.
Mit Bildmaterial von Motorsport Images.
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