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Formel 1 Silverstone

Bester Startplatz der Saison: Logan Sargeant kämpft weiter!

Logan Sargeant will sein Cockpit nicht kampflos aufgeben und hat mit Platz zwölf in Silverstone sein bestes Qualifying der Saison gezeigt

Bester Startplatz der Saison: Logan Sargeant kämpft weiter!

Kann Logan Sargeant sein Formel-1-Cockpit noch einmal vorrübergehend retten? Der Amerikaner zeigte in Silverstone am Samstag das beste Qualifying seiner Saison und holte sich Startplatz zwölf. Für ihn war das wichtig, nachdem Teamchef James Vowles ihn am Freitag noch einmal angezählt hatte.

Denn auf Nachfrage, ob er Sargeant noch vor Saisonende austauschen werde, dementierte Vowles nicht, sondern verwies darauf, dass die Formel 1 eine Leistungsgesellschaft sei.

"Ich hatte diese Störfaktoren jetzt wer weiß wie lang, und das aus allen Richtungen", blockt Sargeant ab. "Am Ende des Tages tauche ich an den Wochenenden auf und gebe jedes Mal für alle im Team, die so hart arbeiten, mein Bestes", sagt er.

 

"Und ich bin auch für mich hier. Ich möchte mir beweisen, dass ich mich verbessern kann. Ich kenne die Fakten und weiß, dass ich mit meinen Mitteln in diesem Jahr einen guten Job gemacht habe - und das ist für mich das Wichtigste."

Denn Sargeant hatte bislang in diesem Jahr keinen einfachen Stand. Er muss sich gegen alle Ablösegerüchte behaupten und wurde von Williams aufgefordert, auf Augenhöhe mit Teamkollege Alexander Albon zu fahren. Der hatte jedoch wiederum meist ein besseres Auto, weil Williams Verbesserungen zuerst bei ihm einsetzte.

Dass Sargeant gleiches Material hatte, kam so gut wie nie vor. "Ich denke, wenn man bedenkt, dass es so lange gedauert hat, gleiche Autos zu haben, ist es schwierig, alles genau einzuschätzen", so der Amerikaner. "Was ich weiß, ist, dass ich zufrieden mit mir bin, und das konnte ich im vergangenen Jahr nicht sagen. Aber in diesem Jahr kann ich das."

Zwar verlor Sargeant auch in Silverstone das Qualifying-Duell gegen Teamkollege Albon (wie bisher alle Samstagsduelle auch), doch der zwölfte Platz ist für ihn trotzdem ein ordentliches Ergebnis, denn es ist erst das zweite Mal, dass er Q1 in dieser Saison überstanden hat - und das bei schwierigen Bedingungen.

Keine Enttäuschung über verpasstes Q3

"Es ist hart, ruhig zu bleiben, aber du musst dein Bestes geben", sagt er. "Ehrlich, als ich auf Softs rausgefahren bin und es angefangen hat zu regnen, da dachte ich, es ist vorbei, es sollte nicht sein, aber er ist noch gerade so lange weggeblieben, dass ich eine gute zweite Runde in Q1 hatte", so Sargeant. "Ich war natürlich sehr erleichtert, dass mir das gelungen ist."

Auch in Q2 kam Sargeant eigentlich ganz gut zurecht und ließ dort drei Piloten hinter sich. Williams setzte dort auf den Ansatz von zwei schnellen Runden, die durch eine langsame Runde unterbrochen wurden. Ein Fehler? "Zu der Zeit hätten wir vermutlich auf eine einzige Pushrunde setzen sollen", sagt er.

 

Seine entscheidende Q2-Runde sei aber trotzdem gut gewesen. "Durch Becketts hatte ich etwas Untersteuern, das hat mich eine mögliche Chance auf Q3 gekostet", so Sargeant. "Es hätte vermutlich nicht gereicht, aber es wäre eng geworden." Denn auf Platz zehn fehlten ihm dann doch schon knapp zweieinhalb Zehntelsekunden.

Enttäuscht ist er aber nicht, dass es mit dem Einzug in Q3 nicht geklappt hat. "Wenn man bedenkt, dass ich gestern nur drei Runden mit wenig Sprit gefahren bin und dass ich dann im Qualifying im Trockenen einige gute Runden zusammengebracht habe, dann bin ich zufrieden." Denn er hatte im ersten Training sein Cockpit an Franco Colapinto abgeben müssen.

Sargeant will bis zum Schluss kämpfen

Auch für den Sonntag rechnet sich der Amerikaner einiges aus, weil Williams mit Albon eine "großartige Rennpace" am Freitag gezeigt hatte, wie er meint. "Ich hatte hingegen etwas Arbeit vor mir, aber mit Blick auf morgen können die Bedingungen alles sein", sagt Sargeant.

"Ich werde meine Hausaufgaben machen und mich auf egal was es ist vorbereiten."

Und damit will der Amerikaner den nächsten Schritt machen, sein Cockpit zu verteidigen. Ein Punkt wäre für ihn wichtig, denn abgesehen der beiden Sauber-Piloten ist er der einzige Fahrer, der noch keinen Zähler auf dem Konto hat.

Er sagt: "Das Wichtigste ist, dass ich weiß, dass ich einen guten Job mache. Ich weiß, dass ich mit meinen Mitteln in dieser Saison einen guten Job gemacht habe."

"Ich habe immer versucht, zu liefern, auch wenn ich nicht das Auto dazu hatte. Ich bin ein Kämpfer, und ich werde unabhängig von der Situation kämpfen. Ich kämpfe bis zum Ende, und heute war ein weiterer Beweis dafür."

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