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Formel 1 Spielberg

Christian Horner: Aussprache erfolgt, aber "Max ändert sich nicht"

Was Red-Bull-Teamchef Christian Horner mit etwas Abstand über den Zwischenfall um Max Verstappen und Lando Norris denkt und wie es jetzt weitergeht

Christian Horner: Aussprache erfolgt, aber "Max ändert sich nicht"

Der Zwischenfall um Max Verstappen und Lando Norris beim Österreich-Grand-Prix 2024 in Spielberg dominiert die Schlagzeilen in der Formel 1. Doch die unmittelbar Beteiligten von Red Bull und McLaren sehen die Szene inzwischen entspannt, sagt Teamchef Christian Horner: "Soweit ich weiß, haben [Verstappen und Norris] schon miteinander gesprochen. Ich glaube nicht, dass es ein Problem gibt."

Deshalb könne er auch nicht verstehen, weshalb McLaren-Teamchef Andrea Stella scharfe Vorwürfe in Richtung Verstappen abgeschickt habe. "Ich finde es falsch, einen Fahrer so abzustempeln", sagt Horner bei Sky.

"Ich bin mir sicher: Im ersten Moment war es frustrierend für Andrea, aber das ist einfach nur hartes Racing. Er hat ja über Jahre [bei Ferrari] mit Michael Schumacher zusammengearbeitet. Er müsste das also besonders gut wissen."

 

Denn auch Schumacher, so Horners These, ist über die Jahre immer wieder angeeckt mit teils fragwürdigen Manövern und einer betont harten Gangart auf der Rennstrecke.

Ein Beispiel: Beim San-Marino-Grand-Prix 2004 in Imola drückte Schumacher im Ferrari den Williams von Juan-Pablo Montoya in der Tosa-Kurve über den Randstein - und gab sich in der Pressekonferenz danach betont stur. Der damalige Performance-Ingenieur am Auto von Schumacher: Stella.

Ist Verstappen einfach aus der Übung?

Aber Horner versteht ein solches Auftreten auf der Rennstrecke als Auszeichnung für einen Fahrer und meint: "Max wird sich nicht ändern. Er ist ein harter Racer, einer der härtesten überhaupt. Und jeder weiß: Wenn er es mit Max aufnimmt, dann teilt er aus, und zwar so richtig."

Wenn Stella mit seiner Kritik an Verstappen einen Punkt habe, dann am ehesten mit dem Verweis auf die Saison 2021, so ist es Horners Aussagen zu entnehmen. Denn Verstappen sei damals gegen Lewis Hamilton "unheimlich hart" gefahren. "Seither hatte er aber praktisch keinen direkten Gegner mehr, weil er oft voraus war", sagt Horner. Sprich: Verstappen könnte hier etwas aus der Übung geraten sein.

Andererseits habe es sich schon "seit zwei bis vier Rennen" angedeutet, dass McLaren mit Norris zu Red Bull und Verstappen aufschließen würden. "Der Konflikt zwischen den beiden brodelte", meint Horner. Aus seiner Sicht war "klar, dass es irgendwann einmal kracht, und jetzt war es eben so weit in Kurve 3".

Horner: Wiederholung nicht ausgeschlossen!

Aber wenn, dann habe dieser Zwischenfall Norris gezeigt, wie weit Verstappen zu gehen bereit sei. "Ich glaube, Lando wird lernen, wie er mit Max umgehen muss. Das passiert gerade", sagt Horner.

Er stellt weitere Szenen dieser Art in Aussicht, wenn er weiter meint: "In den nächsten Rennen kommt es unausweichlich zu engem Racing zwischen den beiden, weil die Autos gerade ähnlich stark sind."

Dürfen sich die Formel-1-Fans in Silverstone also auf die Neuauflage von Spielberg einstellen? Dem Ticket-Vorverkauf vor Ort in England jedenfalls hat der Zwischenfall beim Kampf um den Sieg nicht geschadet, im Gegenteil.

Wie reagieren die Fans in Silverstone auf Verstappen?

Bleibt die Frage, mit welcher Resonanz Verstappen in Silverstone zu rechnen hat. Horner: "Ich gehe davon aus, das Publikum steht so hinter den britischen Fahrern wie in den Niederlanden hinter Max. Trotzdem gibt es immer einen Respekt für die anderen Fahrer. Ich hoffe, Max wird ordentlich empfangen."

Man dürfe aber "so oder so" von mehrheitlich orangen Rängen ausgehen beim Rennwochenende in Silverstone. "Vielleicht nicht für Max, aber eher für McLaren", sagt Horner. "Doch Max ist das egal. Er bleibt konzentriert und wird sich nicht ändern. Er ist einfach ein Racer und wird an diesem Wochenende wieder genauso hart fahren."

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