Die Freitagsfahrer der Formel 1 2024 in der Übersicht
Jeder Formel-1-Fahrer muss in der Saison 2024 einem Nachwuchspiloten für ein Training sein Cockpit überlassen - Die Übersicht: Wer hat schon ausgesetzt und wer muss noch?
Freitagsfahrer sind in der Formel 1 nichts Neues, doch seit der Saison 2022 gibt es eine neue Regel, die Nachwuchsfahrern einen besseren Zugang zur Königsklasse verschaffen soll. Jedes Team ist demnach verpflichtet, zweimal in der Saison einen Nachwuchsfahrer im Freien Training fahren zu lassen.
Das geht aus Artikel 32.4 c) des Sportlichen Reglements der Formel 1 hervor. In dem heißt es wortwörtlich: "On one (1) occasion in each car entered for the Championship during each Championship, each Competitor must use a driver who has not participated in more than two (2) Championship races in their career."
Das bedeutet, dass jeder Stammfahrer einmal einen anderen Piloten ans Steuer lassen muss, der bislang nicht mehr als zwei Grands Prix in seiner Karriere absolviert hat. Das heißt, dass Mercedes etwa nicht zweimal George Russell aussetzen lassen kann: Auch Lewis Hamilton muss sein Auto einmal in der Saison abtreten.
Weitere Einsätze über das Kontingent hinaus sind nicht verboten.
Fahrer wie Robert Kubica, der bei Alfa Romeo regelmäßig an Freitagen zum Einsatz kam, gehören nicht mit zum Kontingent. Zwar dürfen auch erfahrene Piloten wie Kubica an Freitagen eingesetzt werden, allerdings zählt das nicht zum vorgeschriebenen Einsatz von Rookies, da er schon weit mehr als zwei Grands Prix in seiner Karriere absolviert hat.
Stammfahrer-Rookies müssen hingegen nicht aussetzen, da sie ihre Pflicht mit ihrem ersten Einsatz im Grunde selbst erfüllt haben - davon gibt es 2024 aber keinen.
In unserer Übersicht kannst du sehen, welcher Formel-1-Stammfahrer 2024 schon für welchen Fahrer Platz machen musste und wem noch einmal Aussetzen in der Saison bevorsteht.
Die Freitagsfahrer 2024 in der Übersicht
Die Übersicht der Freitagsfahrer nach Grand Prix
| Grand Prix | Freitagsfahrer | Team | Ergebnis |
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16. (+2,047) (+0,873 auf Tsunoda) |
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15. (+1,677) (-2,392 auf Hülkenberg) |
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| keine Zeit (Regen) | |||
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19. (+1,637) (+0,221 auf Magnussen) |
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14. (+1.116) (+0,454 auf Hülkenberg) |
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17. (+1,135) (+0,761 auf Ocon) |
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18. (+1,658) (+0,429 auf Albon) |
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19. (+1,850) (+1,541 auf Verstappen) |
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20. (+1,658) (+0,076 auf Magnussen) |
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16. (+2,336) (+0,693 auf Zhou) |
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20. (+2,279) (+1,741 auf Hamilton) |
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12. (+1,202) (+1,202 auf Russell) |
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13. (+1,297) (+0,337 auf Piastri) |
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18. (+1,821) (+0,219 auf Stroll) |
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19. (+1,990) (+0,940 auf Bottas) |
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20. (+3,258) (+2,941 auf Sainz) |
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9. (+1,150) (-0,033 auf Alonso) |
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14. (+1,553) (+1,332 auf Norris) |
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15. (+1,556) (+0,394 auf Perez) |
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17. (+1,800) (+0,558 auf Lawson) |
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18. (+1,858) (+1,858 auf Leclerc) |
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20. (+2,198) (+1,137 auf Colapinto) |
Freitagsfahrer gibt es in der Formel 1 seit 2003 und wurden zunächst für kleinere Teams als Ausgleich für teurere Testtage gesehen. Ab 2004 durfte jedes Team, das in der Vorsaison nicht unter den Top 4 der Konstrukteursmeisterschaft gelandet war, einen zusätzlichen dritten Fahrer im Freitagstraining einsetzen.
Ab 2007 wurde diese Regel gestrichen. Jedes Team durfte dann nur noch mit zwei Fahrern antreten - unabhängig davon, ob es sich um einen Stamm- oder Freitagsfahrer handelt.
Das hat sich bis 2021 nicht geändert. Viele Teams haben es als Chance genutzt, jungen Fahrern schon vorzeitig Kilometer in einem Formel-1-Boliden zu verschaffen, da Testfahrten im Laufe der Zeit immer eingeschränkt waren.
Andere Teams haben es hingegen als gute Möglichkeit gesehen, etwas Extrageld zu verdienen.
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