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"Dummer Fehler": Isack Hadjar erklärt seinen Abflug in der Schikane

Nach dem Großen Preis von Miami musste Red-Bull-Pilot Isack Hadjar sein frühes Ausscheiden in Kurve 13 erklären

"Dummer Fehler": Isack Hadjar erklärt seinen Abflug in der Schikane

Isack Hadjar stand nach wenigen Runden in Miami bereits in der Mauer

Foto: Getty Getty

Isack Hadjar musste den Grand Prix von Miami frühzeitig aufgrund eines Fahrfehlers beenden. Der Red-Bull-Pilot landete nach wenigen Runden bereits in der Mauer, wodurch er seinen RB22 wutentbrannt abstellen musste.

"Das tut wirklich weh", gibt Hadjar nach dem Rennen zu. "Ich hatte so eine gute Pace. Das Überholen fühlte sich echt einfach an. Ehrlich gesagt möchte ich mir das einfach nochmal anschauen. Es ging so schnell vorüber, da war ich einfach plötzlich in der Mauer. Ich bin sehr enttäuscht darüber, Punkte weggeworfen und das Auto beschädigt zu haben.

Genauer schildert Hadjar die Szene folgendermaßen: "Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, das war so schnell vorbei. Ich fühle einen Schlag, den ich nicht hatte kommen sehen. Und dann war das Auto kaputt. Ich bin in die andere Mauer eingeschlagen und konnte nichts mehr machen. Das zeigt, wie konzentriert du sein musst, und das war ich nicht."

Schlechtes Gewissen nach dem Rennen

Des Weiteren betont der 21-Jährige: "Ich wollte das Wochenende mit dem Wissen hinter mir lassen, dass wir Fortschritte gemacht haben. Heute hätte ich dem Team mit einem Start aus der Boxengasse ein starkes Resultat bescheren können. Und zu wissen, dass ich das wegen einem dummen Fehler weggeschmissen habe, ist sehr frustrierend."

Aus der Onboard-Aufnahme ist zu erkennen, das Hadjar die innere Mauer der Schikane nur knapp mit seinem linken Vorderrad getroffen hat. Trotzdem war dieser Aufprall stark genug, um den Franzosen aus dem Rennen zu nehmen.

Im Hinblick auf Kanada betont Hadjar: "Ehrlich gesagt brenne ich in diesem Moment schon darauf, wieder im Auto to sitzen. Ich wünschte, ich würde gerade fahren. Ich wünschte, ich wüsste, was ich hätte anders machen können. Wir hatten einen guten Start, das macht die Wartezeit von drei Wochen echt schwierig."

Schadensbegrenzung bei Red Bull

Max Verstappen konnte sich nach seinem spektakulären Dreher in der ersten Runde zumindest einen Platz in den Punkten sichern. Position fünf ist für den viermaligen Weltmeister bislang das beste Ergebnis der Saison. Alles in allem war das Wochenende für Red Bull aber alles andere als einfach, wie Hadjar nach dem Rennen anmerkt:

"Sowohl ich als auch das Team haben dieses Wochenende Fehler gemacht. Es war von beiden Seiten ein Desaster. Wir müssen zusammenhalten und schauen, was am nächsten Wochenende möglich ist."

"Selbstverständlich sind wir mit glücklich darüber, mehr Performance im Auto zu haben. Das Q3 ist keine so schmerzhafte Hürde mehr, wie noch bei den ersten Rennen. Lasst uns also auf das Positive schauen und in Kanada stark zurückkommen."

Im Qualifying konnte Hadjar mit Verstappen nicht mithalten. Zudem wurde Red-Bull-Pilot nach der Quali-Session disqualifiziert, da dessen "Floor-Bib" die im Reglement vorgeschriebenen Parameter um zwei Millimeter überschritten hatte.

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