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"Endlich": Lewis Hamilton erlebt Wendepunkt bei Ferrari

Lewis Hamilton erlebt in Kanada sein bislang stärkstes Ferrari-Wochenende - er lobt besonders die Zusammenarbeit mit den Ingenieuren

"Endlich": Lewis Hamilton erlebt Wendepunkt bei Ferrari

Hamilton glücklich über sein bisher bestes Ferrari-Ergebnis

Foto: LAT Images

Lewis Hamilton hat beim Formel 1 Grand Prix von Kanada mit Platz zwei sein bislang bestes Ergebnis für Ferrari eingefahren. Der siebenmalige Weltmeister erklärte nach dem Rennen in Montreal, dass er sich bei Ferrari aktuell so wohl fühle wie noch nie zuvor.

Der Brite belegte auf dem Circuit Gilles Villeneuve hinter Rennsieger Kimi Antonelli den zweiten Platz. Max Verstappen komplettierte das Podium als Dritter. Für Hamilton war es nach dem Sieg im Sprint beim Großen Preis von China 2025, sein bisher bestes Ergebnis bei einem Grand Prix für Ferrari.

Noch wichtiger als das reine Resultat war für Hamilton jedoch das Gefühl, dass sich die intensive Arbeit der vergangenen Monate zunehmend auszahlt. Nach einem schwierigen ersten Halbjahr mit dem neuen Team scheint der Anpassungsprozess bei Ferrari nun erste deutliche Resultate zu zeigen.

Hamilton sieht Fortschritte bei Ferrari

"Es ist mein erster zweiter Platz mit dem Team. Ich arbeite schon so lange darauf hin und kann kaum erklären, wie glücklich ich bin, dass ich diesen Punkt erreicht habe", sagt Hamilton. "Im Hintergrund wurde unglaublich viel gearbeitet, um solche Leistungen möglich zu machen. Deshalb bin ich dem Team sehr dankbar, dass es weiterhin an mich geglaubt und mich unterstützt hat."

Seit seinem Wechsel von Mercedes zu Ferrari stand Hamilton vor der Herausforderung, sich in ein neues Umfeld zu integrieren. Neben der Zusammenarbeit mit neuen Ingenieuren und Abläufen musste sich der 41-Jährige auch an ein anderes Fahrzeugkonzept gewöhnen. Nach mehreren personellen Veränderungen und viel Entwicklungsarbeit scheint Ferrari nun Verbesserungen erzielt zu haben.

Neue Unterstützung im Hintergrund

Unterstützung erhält Hamilton dabei unter anderem von Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur. Zudem wurde der frühere McLaren-Ingenieur Cedric Michel-Grosjean verpflichtet, der langfristig der Renningenieur von Hamilton werden soll. Unterstützt wird Michel-Grosjean momentan noch von Carlos Santi. Santi wird beispielsweise beim kommenden Monaco-Grand-Prix als Ingenieur an Hamiltons Seite sein und auch im Teamradio zu hören sein.

Lewis Hamilton

Ist Lewis Hamilton endlich bei Ferrari angekommen?

Foto: Sutton Images

Eine wichtige Rolle spielt laut Hamilton auch die Unterstützung durch den langjährigen Performance Ingenieur Luca Diella. Der Italiener gilt intern als zentrale Bezugsperson, die Hamilton bei der Eingewöhnung hilft.

Während Teamkollege Charles Leclerc in Montreal ein schwieriges Wochenende erlebte, zeigte sich Hamilton deutlich zufriedener. "Ich habe endlich das Gefühl, dass ich mit dem Ingenieur-Team arbeite das ich brauche", erklärt er sichtlich erleichtert.

Produktive Meetings nach jeder Session

Hamilton lobt insbesondere die Zusammenarbeit mit seinem Ingenieurs-Team nach den Trainingseinheiten. "Nach jeder Session sitzen wir zusammen und analysieren die Daten.

Mein Ingenieur war an diesem Wochenende absolut herausragend. Wir haben einige Änderungen vorgenommen und das Auto wurde immer besser. Dadurch konnte ich in den Kurven deutlich mehr Geschwindigkeit mitnehmen."

Der Ferrari-Pilot sieht die jüngsten Fortschritte als Ergebnis eines langen Anpassungsprozesses. Gleichzeitig betont Hamilton, dass weiterhin Arbeit vor ihm und dem Team liege, auch wenn die Entwicklungskurve derzeit klar nach oben zeigt.

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