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Fahrer nach langer Pause "eingerostet"? Webber sieht Chancen für Außenseiter

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Fahrer nach langer Pause "eingerostet"? Webber sieht Chancen für Außenseiter
Autor:
06.04.2020, 11:37

Ex-Formel-1-Pilot Mark Webber glaubt, dass es in den ersten Rennen 2020 die ein oder andere Überraschung geben könnte - Die Fahrer seien etwas aus der Übung

Noch ist nicht klar, wann die Formel 1 im Jahr 2020 ihr erstes Rennen fahren wird. Klar ist allerdings schon jetzt, dass es den spätesten Saisonstart aller Zeiten geben wird. Angedacht ist aktuell frühestens Mitte Juni, doch selbst über diesem Termin schwebt aktuell noch ein großes Fragezeichen. "Es verursacht ihnen riesige Kopfschmerzen", sagt Ex-Pilot Mark Webber bei 'Precision Hydration'.

"Die Formel 1 ist ein außergewöhnliches Business und ein außergewöhnlicher Sport", sagt der achtmalige Grand-Prix-Sieger und erklärt, dass logistisch kein anderer Sport so eine großer Herausforderung wie die Formel 1 sei. Daher halte er selbst Termine im Juli für die Königsklasse für "sehr, sehr optimistisch". Er erinnert: "Wir haben gesehen, was mit den Olympischen Spielen passiert ist."

Die hätten eigentlich in diesem Jahr vom 24. Juli bis zum 9. August in Tokio stattfinden sollen, wurden inzwischen aber auf 2021 verschoben. Nach aktuellem Stand soll die Formel-1-Saison 2020 am 14. Juni in Montreal starten, im Juni und Juli soll zudem noch in Le Castellet, Spielberg und Silverstone gefahren werden. Für Webber ein zunehmend unrealistischeres Szenario.

"Selbst wenn man [die Rennen] hinter verschlossenen Türen ohne Zuschauer austrägt, dann steht immer noch eine riesige TV-Produktion dahinter. Es gibt die Streckenposten, und es ist eine Menge Sicherheit notwendig", erinnert er an die Leute, die für die Durchführung der Rennen benötigt werden. Dazu zählen nicht nur die Teams und ihre Mitglieder sondern zum Beispiel auch medizinisches Personal und Co.

Letztendlich könne die Formel 1 nur darauf regieren, wie sich die Coronakrise in den kommenden Wochen und Monaten entwickle. "Ich denke nicht, dass sie in den kommenden Monaten etwas erwarten. Aber gegen Sommer werden die Teams wieder bereit sein", erklärt er im Hinblick auf die Rennställe, die sich aktuell in einer unfreiwilligen Pause befinden. Das betrifft natürlich auch die Fahrer.

"Ich denke, dass einige Fahrer etwas eingerostet sein werden. Das ist die größte Pause, die irgendein Formel-1-Fahrer jemals in seiner Karriere hatte", erinnert Webber. Der letzte Test fand in diesem Februar statt, das letzte Rennen sogar im Dezember 2019. Selbst bei einem Saisonauftakt in Juni würde das bedeuten, dass zwischen den beiden Rennen mehr als sechs Monate lagen.

Laut Webber sei man als Fahrer daran gewöhnt, im Winter "maximal drei Monate" nicht im Auto zu sitzen. "Selbst zwölf Wochen sind schon eine lange Zeit", berichtet der Langstrecken-Weltmeister von 2015. Daher glaubt er, dass es in den ersten Saisonrennen "Möglichkeiten" für Außenseiter geben könnte. Denn nicht nur die Fahrer seien dann etwas eingerostet, das gelte auch für die Crews - zum Beispiel bei Boxenstopps.

Für Webber sei das ganz normal, weil alle Menschen in ihren Jobs eine gewisse Routine bräuchten. "Wenn man die nicht hat, dann passieren Fehler", erklärt er. Das könne in den ersten Rennen des Jahres für die ein oder andere Überraschung sorgen - wann und wo auch immer die stattfinden. Auch Webber weiß: "[Die Formel 1] wird zurückkehren. Wir wissen nur nicht wann ..."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Mark Webber
Urheber Ruben Zimmermann