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FIA hat kein Problem mit Regenbogen-Helm von Lewis Hamilton

Dass Lewis Hamilton mit einem Regenbogen-Helm antritt und dabei eine politische Botschaft sendet, ist für die FIA trotz der neuen Vorgaben kein Problem

Norman Fischer Adam Cooper

Bearbeitet: 04.03.2023, 09:03

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FIA hat kein Problem mit Regenbogen-Helm von Lewis Hamilton

Im Winter machte die FIA mit einer Ankündigung von sich Reden, dass der Verband politische Botschaften von Formel-1-Fahrern verbietet - es sei denn, die FIA hat diese im Vorfeld genehmigt. Auch der Regenbogen-Helm von Lewis Hamilton kann als solche Botschaft verstanden werden, eine Genehmigung braucht der siebenmalige Weltmeister dafür aber nicht.

Die FIA hat im Vorfeld des Formel-1-Rennens in Bahrain bestätigt, dass sie kein Problem mit dem Helm hat und das Regenbogen-Logo auch unterstützt. Dabei ist das Thema LGBTQ, das mit dem Regenbogen angesprochen wird, gerade im Nahen Osten ein ziemlich kritisches.

Sollten andere Teilhaber in der Formel 1 - etwa die Promoter von Bahrain - ein Problem mit dem Helm von Lewis Hamilton haben, dann würde sich die FIA noch einmal der Sache annehmen. Ansonsten muss der Brite dafür nicht um Genehmigung bitten.

In der Pressekonferenz am Donnerstag hatte der Mercedes-Pilot noch einmal seine Bedenken rund um die neuen FIA-Vorgaben geäußert: "Wenn man das in den Nachrichten liest, sagt mir das natürlich, dass wir in die falsche Richtung gehen", sagt er.

"Es steht im Gegensatz zu dem, was ich zum Beispiel mit dem Team und in Gesprächen mit Teilhaben innerhalb unseres Sports zu tun versuche", so Hamilton, der immer wieder mit Rückschlägen rechnet: "Es gibt immer noch Menschen, die die Bedeutung eines integrativen Umfelds entweder nicht verstehen oder nicht daran glauben."

Daher sieht es Hamilton immer noch als seine Aufgabe, "die positiven Auswirkungen und die Bedeutung davon" hervorzuheben.

"Und es mag wie eine kaputte Schallplatte klingen, aber das werde ich weiterhin tun. Es ist ein Kampf, den ich weiterhin führen werde. Ich bin wirklich froh, dass die Mission 44 auf Hochtouren läuft, und ich arbeite mit dem Team an dieser Vielfalt, jetzt mit allen beteiligten Teams."

Lob hat er diesbezüglich für Formel-1-Boss Stefano Domenicali übrig, das für ihn "ein wirklich großartiger Anführer und sehr familienorientiert und verständnisvoll" ist. Hamilton: "Er hat sich bereits geäußert und sich in gewisser Weise gegen das gestellt, was [von der FIA] gesagt worden ist. Wir werden also weiterhin gemeinsam in die richtige Richtung arbeiten."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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