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Formel-1-Experte: Max Verstappen "richtet ziemlich viel Schaden an"

Meint es Max Verstappen ernst mit einem möglichen Rücktritt? Martin Brundle ist sich da nicht so sicher und rät dem Niederländer daher zu mehr Zurückhaltung

Formel-1-Experte: Max Verstappen "richtet ziemlich viel Schaden an"

Max Verstappen hat in der Formel 1 momentan nicht viel Spaß

Foto: Getty Getty

Der nächste Formel-1-Experte ist inzwischen leicht genervt von den Rücktrittsdrohungen von Max Verstappen. Martin Brundle erklärt gegenüber Sky: "Ich finde, was er da sagt, wird langsam etwas langweilig. Entweder er geht oder er hört auf, darüber zu reden."

"Niemand ist in diesem Geschäft unersetzlich", betont der ehemalige Formel-1-Pilot und erklärt: "Ich habe im Laufe der Zeit eine Reihe außergewöhnlicher Persönlichkeiten in diesem Sport erlebt, die heute nicht mehr da sind oder etwas anderes machen."

"Und der Sport geht trotzdem weiter", so Brundle, der damit in eine ganz ähnliche Kerbe schlägt wie Ralf Schumacher. Der Deutsche sagte im Podcast Backstage Boxengasse jüngst über Verstappen: "Dann muss er halt nach Hause gehen, ist doch kein Thema."

So sieht es auch Brundle, nachdem Verstappen öffentlich zuletzt immer wieder erklärt hatte, dass ihm die Formel 1 unter dem neuen Reglement keinen Spaß mehr mache. Zwar sei Verstappens Talent "außergewöhnlich", betont der Experte.

Aber: "In dem Moment, in dem wir aufhören, werden die Leute über denjenigen sprechen, der den Job als Nächstes macht. Da draußen gibt es eine Reihe von Antonellis, Bearmans und Lindblads, die den Job für ein Prozent des Geldes unglaublich gut erledigen würden."

"Der Sport wird einfach weitermachen, wenn Max sich entscheidet zu gehen. Aber in der Zwischenzeit richtet er [mit seinen Aussagen] ziemlich viel Schaden an", kritisiert Brundle. Verstappen solle stattdessen einfach versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

Dass er Red Bull am Ende des Jahres theoretisch verlassen könnte, hält Brundle zwar durchaus für möglich. "Ich habe absolut keinerlei Zweifel daran, dass sein Management angesichts der Tatsache, dass sie erstmals ihren eigenen Antriebsstrang entwickeln, eine Ausstiegsklausel zum Ende dieses Jahres eingebaut hat", sagt er.

"Dennoch wäre ich überrascht, wenn er wirklich aufhören würde", so Brundle, der klar betont: "Glaube ich, dass er einfach aus der Formel 1 aussteigen würde? Nein, das glaube ich nicht - vorausgesetzt, er bekommt ein Auto, das ihm zusagt."

Auch Ralf Schumacher hatte zuvor bereits erklärt, dass er nicht davon ausgehe, "dass Max das so schnell aufgeben wird". Und wie Brundle betonte auch er schon: "Wenn Max Verstappen aufhört, ganz ehrlich, dann ist das eben so. Dann kommt der Nächste nach."

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