Fotostrecke: Diese Formel-1-Regeländerungen waren ein Reinfall
Nicht jede Regeländerung in der Formel 1 ist ein Erfolg - Wir blicken auf Anpassungen am Reglement seit 2000, die ziemlich schnell wieder rückgängig gemacht wurden
Kimi Räikkönens Unfall in der Saison 2005 auf dem Nürburgring
Foto: LAT Images
Das neue Formel-1-Reglement 2026 sorgt für eine Menge Diskussionen. Viele Fans sind bisher noch nicht mit den neuen Regeln warm geworden, und Max Verstappen erklärte öffentlich bereits mehrfach, dass sich die Königsklasse mit den neuen Vorschriften weit vom klassischen Racing entfernt habe.
In unserer Fotostrecke blicken wir auf weitere Formel-1-Regeländerungen in diesem Jahrtausend, die rückblickend betrachtet wohl ein Fehler waren - und dementsprechend vom Automobil-Weltverband (FIA) auch ziemlich schnell wieder rückgängig gemacht wurden.
Ein Beispiel ist eine Regel aus der Saison 2005, als man es für eine gute Idee hielt, das Reifenwechseln zu verbieten. Die Piloten mussten damals ein Rennen mit nur einem Reifensatz beenden - was unter anderem zu einem schweren Unfall von Kimi Räikkönen auf dem Nürburgring führte.
Wenig überraschend wurde das Reifenwechseln ein Jahr später wieder erlaubt und ist bis heute ein fester Bestandteil der Königsklasse. Weitere Änderungen in unserer Fotostrecke betreffen zum Beispiel das Qualifying oder die Punktevergabe in der Formel 1.
Ob die neuen Formel-1-Regeln 2026 rückblickend auch als Reinfall bewertet werden müssen, bleibt abzuwarten. In der vergangenen Woche hat die FIA mehrere Anpassungen bekannt gegeben, die bereits beim kommenden Rennen in Miami greifen sollen.
Toto Wolff ist davon überzeugt, dass das neue Reglement grundsätzlich ein Erfolg sein kann. Zwar müsse man schauen, wie man "das Produkt verbessern" könne, so der Mercedes-Teamchef kürzlich. "Dabei sollten wir jedoch mit dem Skalpell vorgehen und nicht mit dem Baseballschläger", betonte er.
"In gewisser Weise müssen wir aus der Vergangenheit lernen, wo Entscheidungen manchmal unüberlegt getroffen wurden, wir dann zu weit gegangen sind und erkannt haben, dass das nicht gut war", so Wolff. Ein paar gute Beispiele dafür gibt es in unserer Fotostrecke.
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