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Formel-1-Chef denkt laut: 2030 neue Antriebe, aber ohne Hybrid!

Formel-1-Chef Stefano Domenicali denkt noch vor der Bekanntgabe der Formel-1-Regeln für 2026 bereits an die übernächste Revolution und an lautere Antriebe

Gibt es schon 2030 das nächste neue Antriebsformat in der Formel 1?

Noch ist das neue Technische Reglement für die Formel-1-Saison 2026 nicht spruchreif. Es soll erst in wenigen Wochen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Formel-1-Serienchef Stefano Domenicali aber beschäftigt sich bereits mit der übernächsten großen Regeländerung.

Er sagte bei einem Medientermin vor dem Emilia-Romagna-Grand-Prix 2024 in Imola: "Sobald die Regeln für 2026 ausformuliert sind, müssen wir über die nächsten Schritte nachdenken. Darunter fällt auch der Antrieb für 2030."

Domenicali schwebt hier ein anderer Ansatz vor als bisher: In seiner Vorstellung könnte sich die Formel 1 vom 2014 eingeführten Turbo-Hybrid-Konzept lösen. Die Voraussetzung dafür seien "funktionierende nachhaltige Kraftstoffe" wie zum Beispiel E-Fuels. "Dann müssten wir sehr genau evaluieren, ob wir mit dem Hybrid weitermachen oder ob es bessere Lösungen gibt", sagt Domenicali.

 

Der Formel-1-Chef aber stellt klar: "Das ist nur eine persönliche Überlegung meinerseits." Er habe die aktuellen Formel-1-Teams bisher nicht eingeweiht, sondern den Ansatz lediglich mit dem Automobil-Weltverband (FIA) diskutiert.

Verstappen spricht sich für einen Wechsel aus

Zumindest bei den Fahrern dürfte die Idee auf Gegenliebe stoßen. Max Verstappen etwa sagte schon 2023: "Ich würde den Hybrid auf jeden Fall loswerden wollen."

"Jedes Mal, wenn man [in ein Auto mit] V8-Motor steigt, ist man überrascht, wie rund dieser Motor läuft. Der Topspeed ist vergleichbar zu dem, was wir aktuell haben." Ihn begeistere vor allem "das Ansprechverhalten und das Drehmoment" eines Verbrennermotors im Vergleich zum Turbo-Hybrid der modernen Formel 1.

Das große Handicap des Turbo-Hybrid-Antriebs

Und die aktuellen Turbo-Hybrid-Antriebe der Formel 1 haben noch einen weiteren großen Nachteil: ihr hohes Gewicht. Ein Grand-Prix-Rennwagen kommt in der Saison 2024 auf ein Mindestgewicht von 798 Kilogramm und ist bei Rennstart mit voller Spritladung rund 900 Kilogramm schwer.

Selbst Formel-1-Chef Domenicali muss einräumen: "Das ist ein wunder Punkt." Allerdings sei das hohe Gewicht derzeit "notwendig" aufgrund der komplexen Antriebstechnologie. "Und weil wir für 2026 bei einem Hybrid-Antrieb bleiben, ist es unausweichlich, dass nochmal deutlich Gewicht dazukommt."

Domenicali kündigt "mehr Sound" an

Kritiker dieser Entwicklung fordern genau das Gegenteil: leichtere und damit agilere Autos für besseres Racing. Domenicali geht sogar noch einen Schritt weiter und wünscht sich "etwas mehr Sound".

Beides wäre mit einem veränderten Antriebsformat mit zum Beispiel Verbrennermotoren mit synthetischen Kraftstoffen umsetzbar: das Gewicht wäre geringer, der Sound satter.

Diese Perspektive führt hinter den Kulissen zu ersten Überlegungen, wie Domenicali erklärt: "Wir arbeiten bereits daran, die Lautstärke hochzukriegen."

"Basierend auf den Untersuchungen, die wir durchführen, wollen alle Märkte und alle Altersgruppen mehr Sound und die Atmosphäre, die ein bestimmter [Antrieb] direkt an der Rennstrecke generiert." Weitere Details nannte der Formel-1-Chef nicht.

Mit Bildmaterial von Giorgio Piola.

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