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Glück gehabt? Hamilton schrammt an Startplatzstrafe vorbei

Nach dem Qualifying für den Grand Prix von Kanada ist Lewis Hamilton einer möglichen Startplatzstrafe entgangen.

Glück gehabt? Hamilton schrammt an Startplatzstrafe vorbei

Lewis Hamilton macht gegen Charles Leclerc in Kanada eine gute Figur

Foto: LAT Images

Zwar startet Lewis Hamilton beim Grand Prix von Kanada auf dem fünften Platz, doch stand zeitweise eine mögliche Strafe für den siebenmaligen Champion im Raum. Schließlich stand er Pierre Gasly in der Qualifikation kurzzeitig im Weg.

Der Ferrari-Pilot war dem Alpine-Fahrer im Q1 auf dessen schnellen Runde in Kurve acht begegnet. Gegenüber den Stewards betonte Hamilton, dass er zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, dass Gasly sich auf einer schnellen Runde befindet.

Trotzdem konnte sich Gasly für Q2 qualifizieren. Dementsprechend gab es keine Strafe für den bislang erfolgreichsten Formel-1-Fahrer der Grand-Prix-Geschichte. Der ehemalige Red-Bull-Pilot muss sich stattdessen mit der Pace von Franco Colapinto beschäftigen

Keine Startplatzstrafen in Montreal

Nach dem Qualifying wurde nicht nur das Verhalten des Ferrari-Piloten untersucht. Auch Lance Stroll und Sergio Perez wurden in das Büro der Stewards gebeten. Startplatzstrafen für den Großen Preis von Kanada gab es allerdings nicht.

Abseits der Szene mit Gasly wusste Hamilton am Samstag zu überzeugen. Schließlich steht der siebenmalige Kanada-Sieger in der Startaufstellung vor seinem Teamkollegen Charles Leclerc. Dasselbe Ergebnis gelang Hamilton schon im Sprint-Qualifying am Freitag: "Es hat da draußen unfassbar viel Spaß gemacht", so seine Worte nach der Session.

Das Sprintrennen an sich war für Hamilton hingegen kein besonders großer Erfolg. Dieses beendete der 105-malige Grand-Prix-Sieger auf dem sechsten Platz, eine Position hinter seinem Teamkollegen.

Dieses Wochenende steht für Hamilton im Zeichen einer anderen Arbeitspraxis. So hat der 41-Jährige am Donnerstag betont, dass er den Simulator im Vorfeld des Kanada-Wochenendes komplett ignoriert hätte. Stattdessen wolle er sich auf sein Gefühl im Auto verlassen. Bislang scheint dieser Plan für das ehemalige Aushängeschild von Mercedes aufgegangen zu sein.

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