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Formel 1 Losail

Günther Steiner: Das ist der bisher härteste Tripleheader

Noch nie war die Belastung für die Fahrer und die Crews so hoch: Formel-1-Teamchef Günther Steiner spricht sogar vom "härtesten aller Tripleheader bis jetzt"

Juliane Ziegengeist Christian Nimmervoll

Bearbeitet: 23.11.2021, 10:42

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Mit Mexiko, Brasilien und Katar hat die Formel 1 nicht nur den dritten Tripleheader in dieser Saison hinter sich gebracht, sondern auch den kräftezehrendsten. Drei Kontinente innerhalb von drei Wochen, Tausende Flugkilometer und der Jetlag haben den Fahrern und Teams gleichermaßen zugesetzt.

Auch Haas-Teamchef Günther Steiner kann davon ein Lied singen. Seine Mannschaft zählte zu jenen, die in Brasilien eine unplanmäßige Nachtschicht einlegen mussten, weil die Autos und Motoren mit Verzögerung an der Strecke ankamen.

"Als in Brasilien die Fracht nicht auftauchte, da wurden alle ein bisschen nervös, aber dann haben es alle wieder hinbekommen. So ist die Formel 1", blickt Steiner zurück. "Wir beschweren uns immer und geraten in Panik, und dann kriegen wir es doch noch hin, das ist ein Teil dessen, was Formel-1-Teams tun."

Trotzdem räumt der Teamchef nach dem letzten Grand Prix des Tripleheaders in Katar ein: "Es war ziemlich hart, denn der Flug von Brasilien hierher ist lang. Die Jungs mussten am Sonntagabend die ganze Garage abbauen, alles, die Autos auseinander nehmen und dann einen Flug von 16 Stunden auf sich nehmen."

Hinzu kam eine Zeitverschiebung von sechs Stunden. Das geht freilich an die Substanz, weiß Steiner. "Es gibt sicher Besseres im Leben, aber dieses Jahr gehörte das dazu, und ich denke, die FOM hat einen guten Job gemacht, denn es sieht so aus, als ob die Fans es mögen, dass wir viele Rennen haben."

Zumindest sei die Resonanz in den jeweiligen Ländern sehr positiv gewesen. Dennoch erhofft sich Steiner für die Zukunft eine Entlastung. "Ja, es war schwierig", bekräftigt der Haas-Teamchef. "Ich glaube, es war der härteste aller Tripleheader bis jetzt."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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