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Hadjar nach Kanada-Qualifying enttäuscht: "Konnte nicht liefern"

Isaac Hadjar sieht nach dem Kanada-Qualifying eine große verpasste Gelegenheit - Das Auto sei schnell gewesen, die Umsetzung habe gefehlt

Hadjar nach Kanada-Qualifying enttäuscht: "Konnte nicht liefern"

Isack Hadjar enttäuscht über Qualifying-Ergebnis

Foto: Getty Getty

Isack Hadjar hat nach dem Qualifying zum Kanada-Grand-Prix trotz eines guten Ergebnisses starke Selbstkritik geübt. Er ist überzeugt, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre.

Hadjar hatte gestern im ersten Qualifying-Abschnitt Max Verstappen um 0,413 Sekunden geschlagen und schien auf Kurs zu einem seiner besten Ergebnisse der Saison zu sein. Im zweiten Qualifying-Abschnitt gelang ihm sogar die schnellste gezeitete Runde, die 0,504 Sekunden schneller war als die Runde seines Teamkollegen und viermaligen Weltmeister Verstappen. Dennoch ist der junge Franzose unzufrieden mit seiner Leistung.

"Ich hatte ein wirklich gutes Gefühl", erklärt Hadjar, der sich im Vergleich zu Q1 um weitere 0,046 Sekunden steigerte. "Das war ärgerlich, weil ich in Q1 und Q2 einen sehr guten Job gemacht habe und dann in Q3 nicht liefern konnte."

Enttäuschung über die entscheidende Runde

Besonders die letzte Runde im dritten Qualifying-Abschnitt bereitete ihm Kopfzerbrechen. "Das Auto fühlte sich wirklich gut an. Wir hatten ein gutes Auto und gute Möglichkeiten, und ich konnte es nicht umsetzen", sagt er.

Trotz der Enttäuschung verpasste Hadjar die Poleposition lediglich um 0,357 Sekunden, womit der Rückstand geringer ausfiel als bei allen seiner bisherigen Qualifyings als Formel-1-Pilot. "Deshalb bin ich unzufrieden", sagt er. "Wir hatten ein gutes Auto. Das Team weiß, dass wir an Tagen wie diesem ziemlich gut sind. Montreal hätte ein Highlight werden können.

Zuversicht mit Blick auf das Rennen

Für das Rennen zeigt sich Hadjar dennoch optimistisch. Die positiven Eindrücke aus dem Qualifying überwiegen für ihn. "Ich fühle mich im Auto deutlich wohler", sagt er. "Ich werde nicht mehr in jeder Kurve auseinandergenommen, und es fühlt sich wieder normaler an, mehr wie bei den ersten drei Rennwochenenden.

Mit Blick auf den Renntag ergänzt er: "Miami konnte man für mich in die Tonne treten, und jetzt sind wir wieder bei normaleren Verhältnissen. Ich bin zufrieden mit dem Auto und den Set-up-Änderungen, die wir bis zum Qualifying vorgenommen haben. Wir sind der Poleposition deutlich nähergekommen, also sind wir auf einem guten Weg."

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