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Jenson Button erkennt "neuen Optimismus" bei Williams

Der neue Williams-Berater Jenson Button erklärt, wie sich das Formel-1-Traditionsteam für die Zukunft aufstellen will und welche Rolle er selbst dabei spielt

Stefan Ehlen

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Bearbeitet: 23.01.2021, 10:27

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Jenson Button ist zurück in der Formel 1 und bei Williams, aber nicht als Fahrer, sondern "nur" als Berater. Das hat das britische Traditionsteam am 22. Januar bekanntgegeben. Und Button selbst meint im Gespräch mit 'Sky Sports F1': Die neuen Williams-Eigentümer hätten bereits die richtigen Schritte eingeleitet, um das Team wieder nach vorne zu bringen.

"Es scheint der perfekte Moment zu sein, um zu Williams zu stoßen", sagt Button. "Ich erkenne einen neuen Optimismus." Er habe auch schon "viele positive Veränderungen für die Zukunft" gesehen.

Und das, nachdem Williams als Familienteam immer wieder attestiert worden war, eine angestaubte Philosophie zu verfolgen und nicht Schritt zu halten mit der Entwicklung der modernen Formel 1.

Button erkennt Kurswechsel bei Williams

Jetzt aber, wo die Familie Williams nicht mehr am Team beteiligt ist, wehe in Grove ein ganz anderer Wind, meint Button: "Dinge ändern sich nicht über Nacht, aber Williams befindet sich derzeit auf dem richtigen Kurs, denke ich. Man hat [jedenfalls] keine Angst vor Veränderungen."

"In der Formel 1 hat jedes Team eine spezielle Arbeitsweise. Das versucht man gerade umzustellen", so erklärt der Weltmeister von 2009. Ihm seien bereits "ein paar großartige Ideen" präsentiert worden. Details nennt Button allerdings nicht.

Fest steht aber bereits: Auf technischer Seite wird Williams seine Zusammenarbeit mit Mercedes intensivieren und künftig unter anderem das Getriebe zukaufen - undenkbar unter der Regie von Teamgründer Frank Williams.

Was Button als "Außenstehender" beitragen will

Bei dem Einfluss, den er selbst nehmen könnte, gibt sich Button vage. Er wolle "Input geben" als ein Außenstehender, der Williams zuletzt nur aus der Beobachterposition erlebt habe, und seine "Erfahrung aus sechs Formel-1-Teams und 17 Jahren im Motorsport" einbringen, so sagt er.

"Man hat als Außenstehender einfach eine andere Perspektive und sieht bestimmte Dinge, die man besser machen kann." Ausdrücklich "gut" sei die Atmosphäre bei Williams aber schon. "Der Kern des Teams, das mehrere Titel gewonnen hat, ist immer noch da", meint Button. "Und jetzt muss jeder Einzelne hundert Prozent geben, mit Leidenschaft."

Er selbst werde vorrangig "mit den aktuellen Fahrern, aber auch mit den Nachwuchsfahrern" arbeiten, sagt Button. Und ob er wieder ins Rennauto steigen werde? In das aktuelle Formel-1-Fahrzeug "wahrscheinlich nicht", erklärt er.

Ein Wunsch aber könnte sich erfüllen: Button würde gerne nochmals den FW22 fahren, den er in seiner ersten Formel-1-Saison 2000 gesteuert hat. "Möglichkeiten", ältere Williams-Autos aus dem Museumsbestand des Teams zu fahren, gäbe es "definitiv".

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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