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Krieg der Worte mit Hamilton: Rosberg kündigt "neuen Ton" an

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Krieg der Worte mit Hamilton: Rosberg kündigt "neuen Ton" an
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
08.09.2019, 10:00

Lewis Hamilton wirft Nico Rosberg, der nun ins Grübeln kommt, vor, "irrelevant" zu sein und sich daher im Rampenlicht anderer Leute zu sonnen

Die YouTube-Videos von Ex-Weltmeister Nico Rosberg sorgen am Rande des Grand Prix von Italien erneut für Gesprächsstoff. Rosberg hatte in Belgien Max Verstappen kritisiert, woraufhin der über die Medien scharf konterte. Nun reagiert auch Lewis Hamilton auf die ständigen Kommentare seines früheren Teamkollegen - der daraufhin angekündigt hat, einen "neuen Ton" anschlagen zu wollen.

Hamilton hatte seinem Ärger über Rosberg kürzlich mit einem Instagram-Posting Ausdruck verliehen. "Da kann man sich vorstellen, dass ich ihn ziemlich genervt haben muss", sagt Rosberg in einem seiner neuesten Videos. Was Hamilton wiederum dementiert: "Ich habe nicht viel drüber nachgedacht. Ehrlich gesagt fand ich es eher lustig."

"Max ist ein wirklich lustiger Kerl. Ich lag fast am Boden vor Lachen, als ich das gesehen habe", spielt Hamilton auf Verstappens Aussagen an, wonach Rosberg "der neue Jacques Villeneuve" sei, "kein Charisma" habe und nichts erreiche.

Hamilton weiter: "Ich finde das ja interessant. Wir wissen ja, wie das ist. Wir Fahrer waren alle mal hier und wissen, wie es ist, wenn man von außen kritisiert wird. Dann jammern wir darüber. Aber wenn diese Fahrer zurücktreten, dann werden sie selbst zu diesen Kritikern! Ich finde, das ist eine interessante Dynamik."

Ohne Rosberg namentlich zu nennen, verpasst ihm Hamilton (nicht zum ersten Mal) einen verbalen Seitenhieb: "Leider werden diese Fahrer irrelevant, wenn sie zurücktreten. Dann klammern sie sich an das Rampenlicht anderer Leute, um selbst im Rampenlicht zu bleiben. Aber ich schätze mal, das ist so im Sport."

Eine Argumentation, die Rosberg offenbar ins Grübeln bringt. Denn während seiner aktiven Zeit habe er es "mit am meisten gehasst", wenn er von Ex-Fahrern oder Journalisten kritisiert wurde: "Bei mir war das oft David Coulthard. Er hat mich verrückt gemacht", gibt der ehemalige Williams- und Mercedes-Pilot zu.

 

Es sei daher "an der Zeit, ein bisschen was zu ändern", sagt er über seine Videoblogs, die nicht überall im Paddock gut ankommen. "Weil es mir wichtig ist, dass ich nicht meine Ex-Kollegen wie Max und Lewis verärgere, die ich so sehr respektiere; indem ich Kommentare abgebe, die sie als unnötig kritisch empfinden. Ich werde versuchen, meinen Ton ein bisschen zu ändern."

Dass ihn Verstappen als "neuen Jacques Villeneuve" bezeichnet hat, "ist nicht unbedingt ein Kompliment in meine Richtung", weiß Rosberg - und ergänzt: "Jacques Villeneuve ist jedes Wochenende in den Nachrichten, indem er verschiedene Fahrer sehr hart und gar nicht nett kritisiert."

Rosberg bleibt aber in der Sache bei seiner Kritik, die nach Spa die ganze Diskussion angeheizt hat. Verstappen sei bei der Startkollision mit Kimi Räikkönen voll auf dem Gas geblieben, obwohl am Auto etwas gebrochen war: "Ich wäre da vom Gas gegangen. Aber er hat Eier aus Stahl, fährt geradeaus und kracht in die Mauer. Das habe ich gesagt, und das hat ihm nicht gefallen."

Mit Bildmaterial von Nico Rosberg (YouTube).

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