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Lewis Hamilton: 2019 war meine bisher stärkste Saison

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Lewis Hamilton: 2019 war meine bisher stärkste Saison
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07.11.2019, 07:51

Lewis Hamilton kann 2019 noch einige persönliche Bestmarken aufstellen - Lediglich im Qualifying wirkte der Weltmeister in diesem Jahr nicht ganz so überzeugend

Lewis Hamilton machte in Austin seinen sechsten WM-Titel perfekt. In mittlerweile 13 Jahren in der Formel 1 waren ohne Frage einige starke Saisons dabei. Hamilton selbst erklärt auf Nachfrage, ob 2019 sein bestes Jahr gewesen sei, selbstbewusst: "Das denke ich schon - defintiv. Im vergangenen Jahr war es eine kontinuierliche Steigerung. Das war in diesem Jahr auch so."

"Aber ich habe versucht, so in die Saison zu starten, wie ich die vergangene beendet habe", erklärt Hamilton, der 2019 den besten Saisonstart seiner Karriere hinlegte. In den ersten acht Rennen holte er sechs Siege, wurde dazu zweimal Zweiter. So legte er bereits früh den Grundstein für seinen sechsten Titel, den er bereits zwei Rennen vor Saisonende perfekte machte.

Zudem steht Hamilton 2019 vor einem neuen Punkterekord. Die bisherige Bestmarke stellte er 2018 mit 408 Zählern auf. Aktuell steht er bei 381. In den beiden letzten Saisonrennen würden ihm also bereits 28 Punkte für einen neuen Rekord reichen. Bei der Form des Briten in diesem Jahr ist das alles andere als unrealistisch. In den bisherigen 19 Rennen verpasste er lediglich dreimal das Podium.

Qualifying: Nicht spektakulär, aber konstant

Sucht man ein Haar in der Suppe, dann fällt einem höchstens das Qualifying auf. 2019 holte Hamilton bislang "nur" vier Pole-Positions - weniger waren es zuletzt 2011. Und seit 2015 holte Hamilton immer mindestens elf Poles pro Saison. Er selbst sieht die Situation aber gar nicht so negativ. "Im Qualifying war ich sehr konstant", hebt der Weltmeister einen anderen Aspekt hervor.

"Es waren vielleicht keine spektakulären Pole-Positions dabei - so wie im vergangenen Jahr. Aber es war fast immer die erste oder zweite Reihe", erinnert er. Tatsächlich verpasste Hamilton zuletzt in Austin mit Startplatz fünf erstmals in diesem Jahr die ersten beiden Reihen. Bei Teamkollege Valtteri Bottas waren die Schwankungen im Qualifying etwas größer.

Der Finne holte zwar sogar eine Pole mehr als Hamilton, starte dafür aber auch dreimal nicht aus einer der ersten beiden Reihen. Auch am Sonntag konnte er über die gesamte Saison gesehen nicht mit Hamilton mithalten. Der Weltmeister verpasste kein einziges Mal die Top 10 und fuhr sein schlechtestes Saisonergebnis in Hockenheim ein, als er in einem chaotischen Rennen nur Neunter wurde.

Hamilton sieht noch immer Luft nach oben

"Aber für dieses Wochenende gebe ich mir selbst eine Entschuldigung, weil ich nicht wirklich bei 100 Prozent war", erinnert er an seine Erkrankung damals. "Ich denke, davon abgesehen war es das Jahr mit der besten Performance", zeigt er sich zufrieden. Und Hamilton sieht für die Zukunft sogar noch weiteres Verbesserungspotenzial. "Ich arbeite an einem Meisterwerk, und das habe ich noch nicht ganz beendet", beschreibt er.

"Es gibt noch immer einige Puzzleteile, die fehlen. Auf dem Weg dorthin wird es Höhen und Tiefen geben. Aber ich habe das Gefühl, dass ich jetzt die besten Werkzeuge habe, um damit umzugehen", so Hamilton, der übrigens 2019 noch eine weitere persönliche Bestmarke aufstellen könnte. Zwei Rennen vor Schluss steht er bei zehn Saisonsiegen. Mehr als elf holte er bislang noch nie.

Mit Bildmaterial von LAT.

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