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Lewis Hamilton: Motoren-Update nur ein kleiner Schritt

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Lewis Hamilton: Motoren-Update nur ein kleiner Schritt
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble, Featured writer
06.06.2019, 19:17

Für Lewis Hamilton und Valtteri Bottas ist das Upgrade des Motors nicht so entscheidend: Wichtiger ist der Zeitpunkt der Einführung

Mercedes hat für Kanada ein neues Motoren-Upgrade im Gepäck. Auf der Power-Strecke von Montreal erwarten sich Lewis Hamilton und Valtteri Bottas dadurch einen guten Vorteil. Das hat allerdings nur wenig mit dem Update zu tun, das laut Hamilton nur "ein kleiner Schritt" ist. "Er hat neue Mods, überall leichte Verbesserungen. Es ist aber nicht wie zu Beginn der Hybrid-Ära, als man massive Fortschritte gemacht hat", so der Brite.

Was den Motor für die Mercedes-Piloten so wertvoll macht, ist die Tatsache, dass er brandneu ist. "Es ist immer schön, wenn man einen neuen Motor hat, der frisch ist", sagt Hamilton. "Der alte Motor wird sich abgenutzt haben. Es geht um kleine Prozentpunkte, die werden aber gerne genommen."

Auch Teamkollege Bottas geht davon aus, dass das Upgrade nur einen kleinen Schritt ausmacht. "Wir glauben nicht, dass es genug sein wird, um Ferraris Speed auf den Geraden mitzugehen. Dort werden sie immer noch die Oberhand haben", so der Finne, der sich aber optimistisch gibt: "Wir haben unsere Stärken in anderen Bereichen."

Zur Übersicht der Motorenstrafen vor Kanada

Die Stärken von Mercedes lagen bislang in diesem Jahr eher in den langsamen und mittelschnellen Kurven. Daher könnte Ferrari in Kanada auch näher dran sein als zuletzt. "Ferrari hat auf der Geraden das schnellste Auto. Wir konnten sie zuletzt in den Kurven bekommen, aber ob das an diesem Wochenende auch der Fall sein wird, wird die Zeit zeigen", sagt Hamilton und freut sich auf "enge Kämpfe".

Auch Red Bull sieht der Brite als Gefahr, denn Honda habe im Motorenbereich enorm zugelegt. "Zudem ist Red Bull in den Kurven gut", betont der Mercedes-Pilot. "Viele andere Teams haben gute Pakete, und sie kommen näher und näher."

Doch der fünfmalige Weltmeister sieht auch Mercedes besser aufgestellt als in den vergangenen Jahren. Das liegt vor allem daran, dass die Silberpfeile kein langes Auto mehr fahren. Früher hatte man einen längeren Radstand und daher Probleme, in den Kurven von Montreal gut zu lenken.

Das habe auch etwas an Hamiltons eigentlich guter Kanada-Bilanz genagt, wie er sagt. Sechsmal hat er auf dem Circuit Gilles Villeneuve schon gewonnen, trotzdem sagt er: "Ich denke nicht, dass ich eine Zeit lang wirklich hier geglänzt habe." Bei McLaren habe das behände Auto gut zur Strecke gepasst, "aber in der Hybrid-Ära war es etwas schwieriger, vor allem mit unserem längeren Auto."

In diesem Jahr sieht es aber anders aus: "Ich erwarte, dass wir stärker sind als in der Vergangenheit", sagt Hamilton. Und ein wichtiger Faktor dafür sollte der neue Motor sein. Die Quoten auf einen weiteren Mercedes-Sieg stehen nach sechs Erfolgen in sechs Rennen auf jeden Fall nicht schlecht ...

Mit Bildmaterial von LAT.

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