Eilmeldung

Formel 1

McLaren: Wollen nicht die gleichen Fehler machen wie Red Bull

McLaren-Boss Zak Brown blickt voraus: Die Formel-1-Ehe mit Motorenlieferant Renault soll besser werden als bei Red Bull, und das nicht nur technisch gesehen.

Juliane Ziegengeist Dieter Rencken

Veröffentlicht: 06.11.2017, 11:52

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Zak Brown, McLaren-Chef, Christian Horner, Red-Bull-Teamchef

Formel 1 2018

Alle Informationen zur Formel-1-Saison 2018, dem F1-Rennkalender, den neuen Regeln und Autos und den teilnehmenden Fahrern und Teams.

Zak Brown, Executive Director, McLaren Technology Group, Eric Boullier, Racing Director, McLaren

Christian Horner, Team Principal, Red Bull Racing, Zak Brown, Executive Director, McLaren Technology

Fernando Alonso, McLaren MCL32

Fernando Alonso, McLaren MCL32

Fernando Alonso, McLaren MCL32

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13, Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Christian Horner, Red Bull Racing Team Principal

Christian Horner, Red-Bull-Teamchef, Zak Brown, McLaren-Chef, Cyril Abiteboul, Renault Sport F1, Ges

Zak Brown, McLaren-Chef, Cyril Abiteboul, Renault Sport F1, Geschäftsführer

Nach drei erfolglosen Jahren mit Honda hofft McLaren in der kommenden Formel-1-Saison mit Renault-Motoren im Heck endlich wieder den Anschluss an die Spitze zu finden. Um den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten, ist der Austausch bereits in vollem Gange. McLaren-Boss Zak Brown zeigt sich daher zuversichtlich: "Wir haben eine tolle Beziehung zu Renault und freuen uns auf die Zusammenarbeit."

Dabei will man bei McLaren auch jene Fehler vermeiden, die Red Bull gemacht hat. Seit 2007 setzt das österreichische Team auf Renault als Motorenlieferant. Ende 2015 kam es jedoch zum Bruch mit dem französischen Hersteller, den Red Bull für das schwache Abschneiden des Teams in der Verantwortung sah. Daraufhin kündigte man den Motorenvertrag, um weniger später in Ermangelung eines Ersatzmotors doch wieder bei Renault zu landen.

Allerdings firmieren die Triebwerke von Renault bei Red Bull aus Marketinggründen unter dem Namen TAG Heuer. Der Schweizer Uhrenhersteller wechselte nach 30-jähriger Zusammenarbeit mit McLaren zu den Bullen. "Ich weiß nicht, warum Red Bull seinen Renault-Motor TAG Heuer genannt hat. Aber das ist deren Sache", kommentiert Brown die Konstellation bei der Konkurrenz. Für McLaren schließt so etwas aus.

"Es braucht ein tolles Team, tolle Fahrer und eine tolle Antriebseinheit, um Rennen zu gewinnen. Ich hoffe, dass wenn es soweit ist, all diese Leute die verdiente Anerkennung bekommen", betont der US-Amerikaner. Das sei bei Red Bull in Bezug auf Renault nicht der Fall gewesen - und soll bei McLaren anders werden. Deshalb habe man auch kein Interesse daran, die Antriebe umzubenennen. Vielmehr wolle man gemeinsam mit der Marke weiter wachsen.

"Ich denke, Renault unterscheidet sich in der Hinsicht nicht von Honda", erklärt Brown. "Wir sind sehr glücklich mit Renault als Marke. Es ist eine Rennmarke mit einer tiefen Historie." Diese gelte es nun gemeinsam fortzuschreiben. Für beide Namen ist es ein Meilenstein, denn McLaren arbeitet erstmals in seiner Geschichte mit Renault zusammen. Zwar ist der britische Rennstall als Kunde nur einer von vielen, sieht sich jedoch nicht nur als solcher.

Was die Ergebnisse auf der Strecke angeht, will sich man zunächst aber in Geduld üben. "McLaren bewahrt immer die Ruhe. Darin haben wir in den vergangenen drei Jahren Erfahrung gesammelt", blickt Brown mit auf die Honda-Jahre und scherzt: "So werden wir es weiter handhaben, sollten wir in einem Rennen Motorenprobleme bekommen oder ein Fahrer einen Unfall bauen, nur bei einem fehlerhaften Boxenstopp nicht..."

Zum Thema:

Wir wollen Deine Meinung!

Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?

An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen

- Das Motorsport.com-Team

Weiterlesen :

Diese Story teilen oder speichern

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Vorheriger Artikel Lewis Hamilton: Vettel hasst mich manchmal mehr als ich ihn

Nächster Artikel Strategiegruppen-Meeting: Budgetobergrenze vor Einführung

Mehr von

Juliane Ziegengeist



MotoGP-Liveticker Australien: Wetter zu schlecht! Alle Rennen abgesagt

MotoGP

MotoGP

Phillip Island

2 T.

MotoGP-Liveticker Australien: Wetter zu schlecht! Alle Rennen abgesagt



MotoGP-Liveticker Australien: Marc Marquez gewinnt, Martin crasht

MotoGP

MotoGP

Phillip Island

3 T.

MotoGP-Liveticker Australien: Marc Marquez gewinnt, Martin crasht



15 Jahre nach Sepang: Was Marco Simoncelli für die MotoGP bedeutet

MotoGP

MotoGP

Sepang

4 T.

15 Jahre nach Sepang: Was Marco Simoncelli für die MotoGP bedeutet

Mehr von

McLaren



Lando Norris' bittere Realität: Verliert McLaren den Anschluss?

Formel 1

Formel 1

Austin

4 h

Lando Norris' bittere Realität: Verliert McLaren den Anschluss?



Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Lando Norris

Formel 1

Formel 1

Austin

1 T.

Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Lando Norris



Die Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Formel-1-Saison 2026

Formel 1

Formel 1 1 T.

Die Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Formel-1-Saison 2026

Aktuelle News



P11 in Austin: Nico Hülkenberg beklagt "ungewöhnlichen" Anti-Stall

Formel 1

F1 Formel 1

Austin

54 Min.

P11 in Austin: Nico Hülkenberg beklagt "ungewöhnlichen" Anti-Stall



Carlos Sainz: Verstehe nicht, warum Lindblad dafür nicht bestraft wurde

Formel 1

F1 Formel 1

Austin

1 h

Carlos Sainz: Verstehe nicht, warum Lindblad dafür nicht bestraft wurde



Größenwahn auf F1-Niveau: Wie Reuter mit Opel vor 30 Jahren ITC-Meister wurde

DTM

DTM DTM 2 h

Größenwahn auf F1-Niveau: Wie Reuter mit Opel vor 30 Jahren ITC-Meister wurde



Jorge Martin: Sein endloser Leidensweg seit dem Wechsel zu Aprilia

MotoGP

MGP MotoGP

Phillip Island

2 h

Jorge Martin: Sein endloser Leidensweg seit dem Wechsel zu Aprilia

Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!

Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.

Du hast 2 Optionen:

Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!

Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden

Benachrichtigungs-Einstellungen

Registrieren