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Formel 1 Spielberg 1
Michael Masi: Track Limits in Spielberg kein großes Problem
Die Formel 1 wird sich auf dem Red Bull Ring wenig mit dem Thema Track Limits auseinandersetzen müssen - So lautet das Versprechen von Rennleiter Michael Masi

Adam Cooper
Bearbeitet: 24.06.2021, 17:30
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Formel-1-Rennleeiter Michael Masi erwartet keine großen Probleme mit Track Limits beim Großen Preis der Steiermark an diesem Wochenende. Er glaubt, dass man alle nötigen Lektionen im vergangenen Jahr beim Steiermark- und Österreich-Grand-Prix gelernt habe.
Er bezieht sich dabei auch auf den Großen Preis von Frankreich am vergangenen Wochenende, als es am Freitag heftige Diskussionen über mögliche Beschädigungen des Frontflügels durch Wurst-Randsteine und aberkannte Rundenzeiten im Qualifying gab. Das Rennen allerdings lief nahezu ohne Zwischenfälle ab.
Wie im vergangenen Jahr sind auch 2021 die letzten beiden Kurven vor der Zielgeraden die einzige Stelle, die Masi besonders erwähnt. "Was wir in den Kurven 9 und 10 haben, ist identisch mit 2019 und 2020", sagt er gegenüber 'Motorsport.com Global'.
"2019 hatten wir die gelben Wülste hier, die wir für 2020 entfernt haben. Wegen der Geschwindigkeiten an dieser Stelle hielt ich das für unpassend. Wir beginnen diesem Jahr mit dem, wo wir vergangenes Jahr nach den beiden Rennen aufgehört haben. Ich sehe keine großen Diskussionen aufkommen. Ich denke, alle wissen über die Grenzen Bescheid und finden sie in Ordnung."
In beiden Kurven werden die Track Limits elektronisch überwacht. Es gibt keine Grauzonen. "Es gibt Induktionsschleifen und Überwachungskameras an beiden Stellen. Damit sollte alles klar sein. Wir haben ihnen den rot-weißen Randstein als zusätzliche Toleranz mitgegeben" sagt er.
"Wenn alle vier Räder außerhalb der rot-weißen Randsteine in den Kurven 9 und 10 sind, werden die Rundenzeiten gestrichen. In Kurve 10 wird auch die nächste Runde gestrichen, weil man sich einen Vorteil für die anschließende Gerade verschafft [mit der die nächste Runde beginnt]."
Auch in Kurve 6 wurde etwas verändert: Das Kiesbett ist näher an die Strecke gerückt und die gelbe Wurst wurde entfernt: "Wir haben am Ausgang den Randstein entfernt und das Kiesbett näher an die Strecke herangezogen. Dort hat es einen doppelten Randstein gegeben. Erst rot-weiß, dann grün-weiß, dann gelbe Würste. Die wurden entfernt."
"Unser Ziel waren zwei Meter Abstand vom Streckenrand. Das entspricht genau der Fahrzeugbreite [eines Formel-1-Autos]. Dann kommt der Kies. Das ein Unterschied zum vergangenen Jahr. Dank der Änderungen am Streckendesign werden wir keine Probleme in Kurve 6 haben."
Mit Bildmaterial von Motorsport Images.
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