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Mick Schumacher überzeugt: Formel 1 wird Reglement-Probleme beheben

Mick Schumacher hat absolut keine Zweifel, dass die Formel 1 ihre aktuelle Hybrid-Misere rund um Superclipping und Co. überwinden wird

Mick Schumacher überzeugt: Formel 1 wird Reglement-Probleme beheben

Mick Schumacher denkt auch in den USA noch über die Welt der Formel 1 nach

Foto: Penske Entertainment

Mick Schumacher ist überzeugt, dass die Formel 1 ihre aktuellen Probleme lösen wird: "Ich glaube, die Sache mit der Formel 1 ist, dass sie sich ständig weiterentwickelt. Sie werden immer hart daran arbeiten, jedes Problem, mit dem sie konfrontiert sind, zu lösen und zu verbessern. Manchmal dauert es etwas länger. Manchmal geht es schneller, geht gewissermaßen über Nacht", sagt er.

2021 und 2022 saß der Sohn des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher selbst am Steuer eines F1-Boliden und zeigt sich im Gespräch mit Motorsport-Total.com äußerst nuanciert. (Das komplette Interview mit dem RLL-Piloten findet ihr hier.)

Für die Formel 1 des Jahres 2026 hagelt es derzeit von allen Seiten heftige Kritik. Sogar Stefano Domenicali, seines Zeichens Chef der Rennserie, betont die Notwendigkeit einer Anpassung des Reglements.

Allerdings sieht Schumacher nach drei Rennen noch keinen Grund zur Panik: "Ich glaube, dass sie eine Lösung für das finden werden, womit sie gerade zu tun haben - egal, welches Problem sie gerade haben.

Die Formel 1 war und wird sicher noch sehr lange die Königsklasse des Motorsports sein, und das aus gutem Grund, einfach weil sie so gut darin sind, sich neu zu erfinden und zu versuchen, die Formel ihrer eigenen Meisterschaft ein wenig herauszufordern."

In diesem Zusammenhang nennt Schumacher die Saison 2022. Damals dominierten nicht Superclipping oder Batteriemanagement das Geschehen, sondern das sogenannte Porposing. Zeitweise wippten die schnellsten Boliden der Welt wie Lowrider über den Asphalt und sorgten im ersten Drittel des Jahres für skurrile Bilder.

"Wenn wir auf 2022 zurückblicken, als die Autos so stark aufsetzten, haben sie bis zum Ende des Jahres Lösungen dafür gefunden. Aber darüber hinaus haben sie es innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre zu einem der schnellsten Autos überhaupt gemacht. Ich bezweifle also nicht, dass sie einen Weg finden werden, das, was sie haben, zu verbessern, um wieder Spaß zu haben", so der Deutsche.

Eben diesen Spaß, so sehr man ihn bei Fahrern wie Max Verstappen dieser Tage vermisst, kann Schumacher aktuell nur von außen als Zuschauer erleben. Schließlich endete für den Wahlschweizer das Abenteuer Formel 1 am Ende der Saison 2022 mit der Entlassung bei Haas.

Nach seiner Zeit als Testfahrer bei Mercedes und einem Intermezzo bei den 24 Stunden von Le Mans hat es den 27-Jährigen in den US-Formelsport gezogen. In der Meisterschaft liegt Schumacher zurzeit auf dem 25. und somit letzten Platz.

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