präsentiert von:

Nach Roll-out mit Alpine A521: Esteban Ocon mit "Lächeln im Gesicht"

Esteban Ocon hat am Mittwoch in Silverstone einen Filmtag mit Alpine absolviert und durfte den A521 zum ersten Mal auf einer Rennstrecke bewegen

Nach Roll-out mit Alpine A521: Esteban Ocon mit "Lächeln im Gesicht"

Das Alpine-Team hat nach der Präsentation des neuen Boliden am Mittwoch einen Filmtag in Silverstone absolviert. Esteban Ocon hatte die Ehre, den A521 zu pilotieren. Insgesamt 100 Kilometer durfte der Franzose laut Reglement bei der Jungfernfahrt abspulen.

"Das hat wirklich Spaß gemacht. Es war schön, wieder ins Auto einzusteigen auf einer Strecke wie Silverstone. Das ist immer etwas Besonderes", strahlt Ocon nach den ersten Metern im neuen Wagen. "Das Auto hat sich gut angefühlt und wir konnten unser geplantes Programm absolvieren", berichtet er.

Um kurz nach 9 Uhr Ortszeit rollte der Alpine zum ersten Mal aus der Garage. Zunächst absolvierte er ein paar Installationsrunden. Aufgrund des morgendlichen Nebels verzögerte sich am Vormittag das Programm allerdings ein wenig.

Verzögerung am Vormittag aufgrund des Nebels

"Es gab eine kurze Verzögerung aufgrund des Nebels in der Früh, aber sobald der sich verzogen hatte, war die Strecke trocken." Insgesamt 16 Runden absolvierte Ocon auf der 5,891 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke. "Ich hätte mir gewünscht, mehr als die 100 Kilometer fahren zu können", gibt er zu.

Diese Grenze steht im Reglement festgeschrieben. Insgesamt zwei Filmtage hat jedes Team pro Saison zu je 100 Kilometern zur Verfügung. Die meisten Rennställe nutzen diese Gelegenheit vor den Wintertests, um Systemchecks durchzuführen und PR-Material zu erstellen.

Außerdem bekommen die Piloten eine erste Gelegenheit, ihren neuen Dienstwagen kennenzulernen und sich nach der Winterpause wieder an ein Formel-1-Auto zu gewöhnen. "Ich verlasse [Silverstone] mit einem Lächeln im Gesicht", fasst Ocon seine Gefühlslage zusammen.

A521 "das schönste Auto auf dem Grid"

Fernando Alonso wird erst bei den Wintertests in Bahrain die Möglichkeit bekommen, seinen neuen Rennwagen zu testen. Er fehlte bereits beim virtuellen Launch des Teams aufgrund der strengen Einreisebestimmungen von Großbritannien.

In Bahrain wird von 12. bis 14. März getestet, dann werden die Bedingungen "repräsentativer" sein, glaubt Ocon. Auch weil er dann erstmals mit Rennreifen von Pirelli fahren wird. Beim Filmtag werden nur Demoreifen eingesetzt, die eine erste Analyse erschweren.

"Das war ein sehr interessanter Tag und ich kann es kaum erwarten, mehr über das Auto zu erfahren. Ich muss auch sagen, ich liebe die neuen Farben. Es ist das schönste Auto auf dem Grid", findet der Franzose. Nach der Restrukturierung des ehemaligen Renault-Teams setzt die Mannschaft auf ein gänzlich neues Design.

Der Bolide ist zwar eine Evolution des R.S.20 - nur am Heck hat die Truppe das Auto stark weiterentwickelt -, setzt mit den Farben Blau, Rot und Weiß aber auf Patriotismus. Diese Kombination steht für die französischen und britischen Nationalfarben, erklärte Alpine-Boss Laurent Rossi am Rande der Präsentation.

Mit Bildmaterial von Alpine.

geteilte inhalte
kommentare
Fotostrecke: Alle Formel-1-Autos von Haas seit 2016

Vorheriger Artikel

Fotostrecke: Alle Formel-1-Autos von Haas seit 2016

Nächster Artikel

Nation ausgeschlossen: Masepin darf nicht unter russischer Flagge starten

Nation ausgeschlossen: Masepin darf nicht unter russischer Flagge starten
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Urheber Maria Reyer