Ocon: Gerüchte um Zukunft bei Haas sind mir "scheißegal"
Esteban Ocon zeigt sich von den zahlreichen Gerüchten rund um seine Zukunft bei Haas alles andere als begeistert
Esteban Ocon zeigt sich von Gerüchten über seine Zukunft unbeeindruckt
Foto: LAT Images
Laut Esteban Ocon sind ihm Gerüchte um seine Zukunft in der Formel 1 völlig egal. Da sein Vertrag bei Haas 2026 endet, geistern aktuell verschiedenste Spekulationen rund um die Karriere des 29-Jährigen durch die Medien.
"Ich muss dem Team und Ayao vertrauen", so seine Aussage vor dem Grand-Prix-Wochenende in Österreich. Bis zum Sommer möchte man sich bei Haas für eine Fahrerpaarung 2027 entscheiden. "Ich konzentriere mich mit dem Team darauf, die Dinge voranzubringen, die wir beeinflussen können."
"Von meiner Seite", so Ocon, "bin ich sehr entspannt. Ich versuche, mein Bestes zu geben und mich auf die richtigen Dinge zu fokussieren."
"Leute können sagen, was zur Hölle auch immer sagen sie wollen. Ehrlich gesagt ist mir das scheißegal, und ich möchte einfach nur einen guten Job [für das Team] abliefern."
Dabei betont Ocon, dass die letzten Rennen für Haas alles andere als einfach waren. Seit dem Großen Preis von Miami konnte man lediglich drei WM-Punkte einfahren. Zum Vergleich: Alleine an den ersten drei Rennwochenenden war es dem Rennstall gelungen, 18 WM-Punkte einzufahren.
"Selbstverständlich arbeiten wir sehr hart, aber das muss sich noch auszahlen", erklärt Ocon in Spielberg. "Als Fahrer", so seine Meinung, "ist die Performance auf der Strecke das, worum ich mich kümmern muss. Der Rest geht damit einher."
Sprich: Ocon rechnet erst mit besseren Ergebnissen, wenn die Probleme des VF-26 gelöst sind. Derweil steht der ehemalige Mercedes-Schützling in der WM-Tabelle hinter seinem Teamkollegen Oliver Bearman. Während der Ferrari-Junior mit 18 Punkten auf WM-Rang elf liegt, stehen für Ocon drei Punkte Position 16 zu Buche.
"Wir haben mit dem Auto derzeit größere Probleme als das. Darum müssen wir uns zuerst kümmern. Wenn man die Probleme gelöst und mehr Performance aus dem Auto herausgeholt hat, dann ist es natürlich deutlich einfacher."
Dennoch bleibt Ocon laut eigener Aussage zuversichtlich. "Wir kennen im Team die wahren Gründe [für die Probleme], und wir wissen, dass wir daran korrekt arbeiten."
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