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Ricciardo: Monaco-Grand-Prix wird sich "ein bisschen leer" anfühlen

Formel-1-Pilot Daniel Ricciardo fürchtet, dass der Monaco-Grand Prix aufgrund der Covid-Beschränkungen in diesem Jahr nicht den üblichen Nervenkitzel bieten wird

Juliane Ziegengeist Jonathan Noble

Bearbeitet: 19.05.2021, 18:23

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Nachdem der Monaco-Grand-Prix im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, kehrt die Formel 1 an diesem Wochenende nach Monte-Carlo zurück - jedoch ohne die

gewohnte Atmosphäre im Fürstentum. Denn auf den Tribünen ist nur eine begrenzte Anzahl von Zuschauern erlaubt.

So spürt auch Daniel Ricciardo, der das Rennen auf dem legendären Straßenkurs 2018 gewinnen konnte, diesmal eine ganz andere Stimmung. Zwar sagt der McLaren-Pilot. "Die Strecke selbst ist so intensiv, dass ich denke, dass das immer eine 10 von 10 sein wird. Also wird es im Auto immer noch diese Höhepunkte geben."

Doch das Drumherum fehlt: "Wenn man durch die Menge und die Fans geht, um in die Boxengasse und ins Auto zu kommen, das ist schon ziemlich chaotisch, bevor man dort ankommt. Dein Herzschlag geht hoch und dann erledigt die Strecke den Rest für dich. Vielleicht wird es diesmal ein bisschen mehr Ruhe vor dem Sturm sein."

Die Spannung und Vorfreude, endlich wieder in Monaco zu fahren, sei groß, verrät Ricciardo. "Aber ich habe auch ein bisschen Angst, nicht aufgeregt genug zu sein, denn es ist diese Atmosphäre und es ist die ganze Aura der Boote und aller Leute und der Leute auf der Strecke am Ende des Tages, die trinken und Party machen."

"Ich denke, wenn ich das nicht habe, oder nicht auf diesem Niveau, wird es sich wahrscheinlich ein bisschen leer anfühlen", mutmaßt der Australier. "Aber mit dem, was im Auto passiert, wird es uns sicher gut gehen." Auch Teamkollege Lando Norris glaubt, dass die Atmosphäre anders sein und das übliche Spektakel fehlen wird.

"Es ist der erste Straßenkurs, auf den wir seit Covid zurückkehren", betont er. "In gewisser Weise haben wir uns daran gewöhnt, dass nicht mehr so viele Fans da sind, aber wenn man nach Monaco fährt, weiß man, dass 50 Prozent der Aufregung aus allem anderen besteht, außer dem eigentlichen Fahren auf der Strecke."

Trotzdem erwartet Norris, dass Monaco ein Saisonhighlight wird: Ich bin mir sicher, dass es nicht so glorreich und spektakulär sein wird wie sonst, aber es ist sicherlich eines der besten Rennen." Maximal 7.500 Zuschauer sind beim Grand Prix von Monaco am 23. Mai erlaubt. Voraussetzung ist ein negativer PCR-Test.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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