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Robert Kubica: Racing Point statt Haas neben DTM-Programm?

Robert Kubica wird 2020 voraussichtlich für BMW DTM fahren, in der Formel 1 scheint aber gerade eine neue Tür für ihn aufzugehen ...

Christian Nimmervoll Sven Haidinger

Bearbeitet: 06.12.2019, 09:56

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Am Donnerstagabend wurde bekannt, dass Robert Kubica nächste Woche in Jerez de la Frontera für BMW einen DTM-Boliden testen wird. Im Simulator hat der scheidende Williams-Pilot bereits seine ersten Kilometer absolviert, und eine Einigung für 2020 gilt als wahrscheinlich.

"Ich kann mir eine Zukunft in der DTM sehr gut vorstellen. Ich suche nach einer neuen Herausforderung, und das ist die DTM ganz sicher", sagt Kubica.

Es ist jedoch kein Geheimnis, dass der 34-Jährige (feiert am Samstag seinen 35. Geburtstag) auch ein Bein in der Formel 1 behalten möchte. Und da galt bisher als wahrscheinlichste Variante, dritter Fahrer bei Haas zu werden. Teamchef Günther Steiner hat ihm bereits ein Angebot unterbreitet und wartet nur noch auf eine Entscheidung von Kubicas Seite.

Das Fachmagazin 'RACER' berichtet nun jedoch, dass es eine zweite (sehr konkrete) Option für Kubica in der Formel 1 gibt, die ihn mehr reizen soll als Haas. Demnach könnte er auch bei Racing Point als dritter Mann neben Sergio Perez und Lance Stroll unterkommen.

Der Vertrag sei zwar noch nicht unterschrieben, berichtet 'RACER' unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen. Bei Racing Point scheint man aber optimistisch zu sein, dass Kubica kommen wird. Und das, obwohl Haas Kubica explizit auch einige Freitagseinsätze angeboten hatte.

Interessantes Detail am Rande: Gerüchte, wonach Racing-Point-Eigentümer Lawrence Stroll den maroden britischen Sportwagenhersteller Aston Martin kaufen möchte, würden mit dem Kubica-Deal gut verzahnen.

Denn Aston Martin fährt in der DTM (Team wird eingesetzt von R-Motorsport) 2020 möglicherweise mit BMW-Motoren.

Und: Kubica war schon 2018 Williams-Testfahrer, als Lance Stroll dort noch Stammpilot war. Die beiden kennen und schätzen einander. Gut möglich, dass Stroll-Vater Lawrence a) glaubt, dass Kubicas Erfahrung für die Entwicklung seines Sohnes nützlich sein kann - und b) auch für Racing Point als gerade expandierendes Team.

Mit Bildmaterial von BMW AG.

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